Fischingen Auf dem Weg zu mehr Effizienz

Daniela Buch
Ökologisch-wirtschaftlich soll die Erneuerung der Heizungsanlagen für die öffentlichen Gebäude der Gemeinde Fischingen mit Läufelberghalle, Schul- und Kindergartengebäude und Feuerwehrgerätehaus werden. Foto: Daniela Buch

Fischingen - Ein weiterer Schritt in der Umsetzung des Energiekonzepts für die öffentlichen Gebäude in Fischingen ist vollzogen. Läufelberghalle, das Kindergarten- und Schulgebäude sowie das Feuerwehrgerätehaus sollen neue Heizungsanlagen bekommen.

In der öffentlichen Sitzung am Mittwochabend beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, entsprechende Vorschläge für die Planungen einzuholen. Die möglichen Varianten sollen nun als Entscheidungsgrundlage hinsichtlich des Investitionsumfangs, des Unterhaltsaufwands und der ökologischen Bilanz untersucht werden. Zu entscheiden sein wird dann zum einen, ob künftig eine zentrale Anlage für alle drei Gebäude eingerichtet wird, oder ob es wie bisher zwei Anlagen – eine für die Halle und das Gerätehaus und eine für das Kindergarten- und Schulgebäude – geben wird, die Schritt für Schritt erneuert werden. Zum anderen wird es um die Frage gehen, ob Gas oder Pellets als Energieträger zum Einsatz kommen sollen, und ob das Schuldach mit einer Photovoltaikanlage belegt werden könnte.

Samuel Wunderle von den Elektrizitätswerken Schönau erläuterte nochmals die bisherigen Untersuchungen. Von der ursprünglichen Idee, ein Wärmenetz aufzubauen, wurde zwischenzeitlich aufgrund der niedrigen Wärmebedarfsdichte und der Unwirtschaftlichkeit wieder Abstand genommen. Wenig Sinn ergebe auch eine Kraft-Wärme-Kopplung für die gemeindeeigenen Gebäude, da der Gesamtwärmebedarf relativ gering ist, und im Sommer keine Abnahme erfolge. Die Verwendung von Holzhackschnitzeln würde mit einer hohen Investition für einen Bunker einhergehen. Die gemeinsame Anlage von Halle und Gerätehaus ist aus dem Baujahr 1994, die Anlage des Kindergartens aus dem Baujahr 2004. Als Energieträger werden derzeit Heizöl und Erdgas verwendet. Der Verbrauch von Heizöl, der für das Feuerwehrgerätehaus und die Läufelberghalle jährlich anfällt, beläuft sich auf 10 000 Liter, und entspricht 31 700 Kilogramm an CO2-Ausstoß. Würden künftig Holz-Pellets zum Einsatz kommen, könnten die jährlichen Emissionen um 90 Prozent verringert werden, anfallen würden 2700 Kilogramm CO2. Würde eine Umrüstung auf Erdgas erfolgen, könnten 30 Prozent der Emissionen eingespart werden, bei einem jährlichen Ausstoß von 22 500 Kilogramm an CO2.

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