Fischingen Eine Million Euro investiert

Die Chefs Lukas Weidauer (Mitte, mit dunkelgrünem Hemd) und Jürgen Reinhard (vorne, mit Tochter Maliya im Arm) mit einigen Mitarbeitern im neuen Gewächshaus. Foto: Reinhard Cremer

Fischingen - Im Herbst vergangenen Jahres konnte die Fischinger Gärtnerei Hoch-Reinhard ihr neues Gewächshaus in Betrieb nehmen. Die Einweihungsfeier fand erst dieser Tage statt, da man nicht in einer leeren, kalten Halle feiern wollte, wie Lukas Weidauer, Prokurist des Unternehmens, sagte.

Dafür bildeten jetzt üppig wachsende Tomatenpflanzen den passenden Rahmen für eine Feier mit allen am Bau Beteiligten sowie den Mitarbeitern des Betriebes. Jürgen Reinhard begrüßte die Gäste, unter denen sich Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreter der Baufirmen, der finanzierenden Bank und staatlicher Institutionen befanden.

„Da das Wetter uns Gärtnern gelegentlich Mühe bereitet, brauchten wir einen großen, geschützten Raum“, begründete Reinhard die Entscheidung zum Bau eines modernen Produktions-Gewächshauses.

Arbeiten begannen im Dezember 2017

Nachdem im Dezember 2017 mit den Erdarbeiten begonnen worden war, konnte zu Beginn 2018 das Gewächshaus von einer holländischen Spezialfirma errichtet werden. Die Gesamtkosten bezifferten die beiden Chefs auf rund eine Million Euro. Dafür erfüllt das Gebäude die aktuellen Kriterien der Energieeffizienz. Gefördert wurde das Projekt durch das Programm „Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg“ von der EU, dem Bund und dem Land. Auf einer Produktionsfläche von zirka 2500 Quadratmetern werden Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen und Stangenbohnen im Wechsel mit Salaten angepflanzt. Mit untergebracht in einem Teil des Gewächshauses ist die Jungpflanzenanzucht. Auch Tulpen finden hier ihren Platz. Von 1999 bis 2017 habe sich der Umsatz des Betriebs verachtfacht, wie Michael Würth, Gartenbaureferent des Regierungspräsidiums Freiburg, vorrechnete – und das in einem Markt, der als gesättigt gelte.

Wie der Warenabsatz erfolgt, erklärte Lukas Weidauer. Verkauft wird über Direktvermarktung. Demzufolge beliefere der Betrieb Märkte, Kantinen, Schulen, Kitas, aber auch den Lebensmitteleinzelhandel.

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