Fischingen Mehrwert auf rund 300 Metern

Der Weg „Unterer Letten“ soll im Rahmen der Maßnahmen zur Erhöhung des Volumens des Regenüberlaufbeckens befestigt werden. Foto: Daniela Buch Foto: Weiler Zeitung

Bei zwei Enthaltungen stimmte der Gemeinderat Fischingen dem Vorschlag zu, den landwirtschaftlichen Weg „Unterer Letten“ zu befestigen.

Von Daniela Buch

Fischingen. Um nicht fortlaufend Schlaglöcher und ähnliche Schäden ausbessern zu müssen, wurde vom anliegenden Betrieb der Vorschlag unterbreitet, den Weg anstelle der wassergebundenen Deckschicht mit einer Tragdeckschicht zu befestigen. Der Betrieb würde 50 Prozent der Kosten übernehmen. Der Ausbau würde eine Qualitätssteigerung des öffentlichen Wegenetzes für die Gemeinde bedeuten und auch anderen Nutzern wie beispielsweise Fußgängern und Radfahrern zugute kommen, zumal nach dem Ausbau auch mit weniger Verschmutzungen zu rechnen sei. Dies wäre insgesamt ein Mehrwert für die Gemeinde, erklärte Bürgermeister Axel Moick.

Aus ökologischer Sicht gebe es an der betreffenden Stelle keine Bedenken. Die Umsetzung der Wegasphaltierung soll in Abstimmung mit den bevorstehenden Maßnahmen zur Erhöhung des Volumens des Regenüberlaufbeckens geschehen. Ein Beschluss über diese steht im Gemeinderat noch aus.

Diskussion zu den Kosten

Der Ausbau des rund 300 Meter langen Weges habe bereits vor acht Jahren als Thema im Raum gestanden, erinnerte Axel Moick an die Hintergründe. Da die Gemeinde für die Sanierung des betreffenden Weges nicht zuständig ist, sondern der Betrieb bisher vertraglich für den Unterhalt verpflichtet gewesen ist, wurde in der Ratsrunde die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an sich und auch die Höhe des Anteils in Frage gestellt. Rund 27 000 Euro insgesamt stehen derzeit als Angebot für die Straßenarbeiten im Raum. Über den konkreten prozentualen Finanzierungsanteil könne noch verhandelt werden, vielmehr gehe es darum, ob der Gemeinderat dem Projekt grundsätzlich zustimme. Tatsächlich handle es sich beim Ausbau um eine „komfortable Alternative“, über deren Notwendigkeit sich streiten ließe, meinte auch Bürgermeister Axel Moick.

Noch zu klären sein wird außerdem, ob und in welchem Umfang die Unterhaltspflege weiterhin gelten soll. Straßenverunreinigungen müssten ohnehin vom Verursacher beseitigt werden, und allein hierfür würde keine gesonderte Vereinbarung benötigt, erläuterte Axel Moick. Geäußert wurde indes der Wunsch, dass vom Betrieb künftig auch für die Bankette an der stark genutzten Verbindungsstraße zur L 137 entsprechend Sorge getragen werde.

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