Fischingen Mit viel Lob verabschiedet

Thomas Trümper aus Fischingen, langjähriger Vorsitzender des Bundesverbands des Pharmazeutischen Großhandels, hat sich jetzt von der Verbandsarbeit zurückgezogen. Foto: Siegfried Feuchter Foto: Weiler Zeitung

Der Bundesverband des Pharmazeutischen Großhandels (Phagro) muss sich einen neuen Vorsitzenden suchen. Dr. Thomas Trümper (69) aus Fischingen, der 13 Jahre erfolgreich an der Spitze stand und viel bewegte, gab sein Ehrenamt ab.

Von Siegfried Feuchter

Fischingen. Trümper wurde kürzlich in Hamburg bei der Mitgliederversammlung verabschiedet und für seine Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auch seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied im Dachverband des europäischen Großhandels in Brüssel beendete der promovierte Maschinenbauingenieur. In Brüssel wurde der Fischinger für sein engagiertes Wirken ebenso mit viel Lob verabschiedet.

Beruflich war Trümper unter anderem viele Jahre als Vorstandschef des Pharma-Großhandelsunternehmens Anzag tätig und engagierte sich daneben ehrenamtlich im Bundesverband, der seinen Sitz in Berlin hat. Mehrfach wurde er wiedergewählt.

„Dr. Thomas Trümper hat als Vorsitzender dem vollversorgenden pharmazeutischen Großhandel in den vergangenen Jahren ein Gesicht gegeben und diesen erfolgreich gegenüber der Politik und seinen Marktpartnern vertreten“, sagte Marcus Freitag, stellvertretender Verbandsvorsitzender. Trümper sei für seinen großen Einsatz und sein authentisches Eintreten für die Belange des Großhandels geschätzt.

Den Phagro maßgeblich geprägt

Er habe den Phagro „maßgeblich geprägt und strategisch hervorragend für die Zukunft positioniert“, würdigte der Verband seinen scheidenden Vorsitzenden, der die Interessen des Großhandels sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene vertreten hat. Während seiner Amtszeit habe er den Verband „erfolgreich durch wichtige Etappen der Arzneimittelgesetzgebung“ geführt. Bei der Verabschiedung wurde das Bedauern der Mitgliedsunternehmen über Trümpers Rückzug geäußert.

Trümper selbst, der in den zurückliegenden Jahren wiederholt im Gesundheitsministerium in Berlin zu Gesprächen mit den jeweiligen Gesundheitsministern, zuletzt Jens Spahn, war, sagte zu seiner Aufgabe an der Spitze des Bundesverbands: „Die größte Herausforderung war für mich, eine Brücke zu schlagen zwischen den Interessen des Großhandels und den Apotheken sowie Mittler zwischen Großhandel und Politik zu sein.“ Dass ihm dies gelungen ist, wurde ihm bei der Verabschiedung mehrfach attestiert.

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