Fischingen Schwarze Null ist in Sicht

Reinhard Cremer
Der Unterhalt der Läufelberghalle ist jetzt mit 40 000 Euro veranschlagt. Foto: Beatrice Ehrlich

Rundum zufriedene Gesichter gab es bei der Vorberatung des Haushaltes für das kommende Jahr im Fischinger Gemeinderat. So wie es aussieht, können die Fischinger mit einem ausgeglichenen Haushalt rechnen.

Von Reinhard Cremer

Fischingen - Zwar sind die Zeiten satter Überschüsse vorbei, dennoch konnte der Haushaltsexperte im Rechnungsamt des Gemeindeverwaltungsverbandes Vorderes Kandertal (GVV), Patrick Grun, eine voraussichtlich schwarze Null für den Haushalt 2023 prognostizieren.

Stand zu Beginn der Sitzung noch ein Minus von 25 000 Euro im Ergebnishaushalt im Raum, konnte dies durch diverse Korrekturen mehr oder weniger ausgemerzt werden.

So konnten die Kosten für den Unterhalt der Läufelberghalle beispielsweise von 50 000 auf 40 000 Euro gesenkt werden. Ebenso schlägt der Bereich Abwasser jetzt nur noch mit 20 000 statt mit 35 000 Euro zu Buch, da keine Investitionen geplant sind, sondern das Geld lediglich als Puffer für eventuell auftretende Reparaturen zur Verfügung steht.

Höhere Zuschüsse für Kindergarten

Einen tüchtigen Sprung in die Höhe machen hingegen die Zuschüsse an den Kindergarten. Hier wurden 290 000 Euro veranschlagt, statt der ursprünglich geplanten 250 000 Euro. Als wesentlichen Grund dafür wurden steigende Personal- und Energiekosten genannt. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst läuft aus. Grun nahm eine fünfprozentige Lohnsteigerung an.

Positiv wird sich der Gemeindeanteil am Steueraufkommen entwickeln. Bei der Einkommenssteuer wird mit 821 000 Euro gerechnet. Das ist ein Mehr von rund 80 000 Euro gegenüber dem laufenden Jahr. „Höhere Löhne haben auch höhere Steuern zur Folge“, resümierte Grun.

Bei den Investitionen belegt der Bau des Regenüberlaufbeckens Platz eins.

Für 2023 ist dafür eine Million Euro gebunden. Die Sanitäranlagen des Kindergartens werden für 60 000 Euro saniert, in die Erneuerung von Spielplatzgeräten werden rund 20 000 Euro investiert. Insgesamt belaufen sich die Kosten im Investitionshaushalt im kommenden Jahr auf 1,234 Millionen Euro.

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