Flohmarkt in Sallneck Beschicker ließen mit sich handeln

Ralph Lacher
Heitere Stimmung prägte die Szenerie beim Dorfflohmarkt. Foto: Ralph Lacher

Zahlreiche Besucher hielten an 26 Ständen Ausschau nach Raritäten und Trödelware.

Die Veranstaltung, von Heike Winzer nach der erfolgreichen Premiere vor rund einem Jahr erneut auf den Weg gebracht und vorbildlich organisiert, wurde bei zuerst schönem Frühsommerwetter und nur einem kräftigen Regenschauer gegen Ende zu einem Publikumsmagneten.

Nach der Anregung von Heike Winzer zum erneuten Dorfflohmarkt hatten die Sallnecker ihre Dachböden, Keller, Scheunen und Garagen durchsucht, um ein breites Angebot an Secondhand-Artikeln zur Verfügung zu haben.

Gleich welchen Ursprungs das Angebot war - alles wurde an den 26 Ständen im Dorf – sechs mehr als im Vorjahr – schön präsentiert. An den Verkaufsständen fanden sich, gut erhalten und gepflegt, sowohl Secondhand-Teile mit Gebrauchs- oder Liebhaberwert genauso wie solche der Kategorie Trödel. Auch echte Raritäten – sogar aus dem Bereich Land- und Forstwirtschaft – gab es zu erwerben.

Raritäten und Trödel

Einen Schwerpunkt bildeten Kindersachen, seien es Bekleidungsteile, Bücher oder Spielsachen. Bastelartikel, aber auch Haushaltswaren, Geschirr, kleinere und größere Möbel, Dekorationsgegenstände und Dinge der Kategorie „Flohmarktallerlei“ fanden sich zudem an den übers ganze Dorf verteilten Ständen.

Angeboten wurde das alles von freundlich mit den Kunden plauschenden und – im Falle von deren Interesse – auch gerne beratend bis anpreisend agierenden Marktbeschickern. Die hatten zwar durchaus Preisvorstellungen, ließen aber immer mit sich handeln. Heiteres Flair hatte das Ganze allenthalben, da wurde geplauscht und gelacht. Sehr gut war die Stimmung besonders an den acht Ständen, an denen es Speis und Trank gab.

Für Organisatorin Heike Winzer gab es Lob. Sie hatte nicht nur Schilder aufgestellt und Plakate geklebt, sondern auch einen Flyer erstellt, auf dem mittels Lageplan die einzelnen Verkaufsstände aufgeführt waren. Auch die diversen Parkmöglichkeiten an den Ortseinfahrten und im Dorfzentrum beim Gemeindehaus waren aufgeführt - gerade für die vielen Auswärtigen unter den Besuchern ein willkommener Service.

Super Organisation

Heike Winzer betonte abschließend, dass der Dorfflohmarkt zwar nicht ganz so viele Gäste anzog wie im Vorjahr. Trotzdem, so die Organisatorin, seien alle zufrieden. Dies und die gute Zusammenarbeit im Dorf mache auf jeden Fall Mut zur Neuauflage im Frühjahr 2024.

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