Foodtruck-Fest Grenzach an Pfingsten 15 Foodtrucks und erstmals Live-Musik

Tim Nagengast
Von süß bis herzhaft: Die kulinarische Auswahl beim Grenzacher Foodtruck-Fest an Pfingsten wird wie gewohnt groß ausfallen. Foto: Heinz Vollmar

Die Gumbe-Dabbi-Clique Grenzach baut das traditionell über Pfingsten stattfindende Fest weiter aus. Unter anderem wird die Freiburger Band „Hypersphere“ an beiden Festabenden auftreten. Doch auch der soziale Aspekt soll nicht zu kurz kommen.

Wer am Pfingstwochenende nicht weiß wohin, der sollte sich das Foodtruck-Fest der Gumbe-Dabbi-Clique in Grenzach vormerken. Zumal es weit und breit an genanntem Wochenende nirgends ein vergleichbares Fest gibt. Denn wer richtet ein Fest genau in den Schulferien und dann auch noch am Pfingstwochenende aus? Nur die Grenzacher „Gumbe-Dabbi“. Und das ganz bewusst, wie Cliquenchef Michael Nutzinger bekundet. Er spricht von einem Alleinstellungsmerkmal des Foodtruck-Fests– sowohl vom Termin als auch vom Angebot her. Und das hat es auch bei der fünften Auflage in sich, wie Nutzinger durchblicken lässt.

Rückblende

Seit das Schlossgassfest vor etlichen Jahren „eingegangen“ war, gab es in Grenzach – abgesehen vom Johannimarkt plus gelegentlichem Dorfhock – kein Straßen- oder Dorffest im klassischen Sinne mehr. Mit ihrem 2017 erstmals veranstalteten Foodtruck-Festival steuert die „Gumbe-Dabbi“-Clique hier seitdem – mit Ausnahme der Corona-Jahre – erfolgreich gegen. „Das ist jetzt unser fünftes Fest und somit schon ein kleines Jubiläum“, freut sich Nutzinger, „unser Fest hat sich etabliert.“ Gerne spricht der 44 Jahre alte begeisterte Fasnächtler in diesem Kontext von einem „Dorffest auf hohem Niveau“.

Etwas größer als früher

Das Foodtruck-Fest am Pfingstwochenende, 18. und 19. Mai, auf dem Areal der Bärenfelsschule in der Mitte von Grenzach wird diesmal sogar noch ein bisschen größer als früher: Statt üblicherweise zwölf sollen am Foodtruck-Fest auf dem Schulhof diesmal 13 Verpflegungswagen auf 15 Plätzen um die Gunst der genussfreudigen Kundschaft buhlen. „Mehr könnten wir gar nicht stemmen“, sagt der Ober-Gumbe-Dabbi. Denn ferienbedingt sei es nicht so leicht, genügend freiwillige Helfer zu finden. „Aber es klappt am Ende trotzdem immer. So um die 30 Leute sind dann verfügbar: Mitglieder, Angehörige, Freunde, Gönner.“

Konzeptionell bleibt beim „Dorffest auf hohem Niveau“ alles weitgehend beim Alten. „Jeder Wagen bietet etwas anderes an. Es gibt wie immer keine Dopplungen bei den Speisen“, versichert Nutzinger. Egal, ob Griechisches, Pizzen oder Burger-Varianten (ein Asiate ist diesmal sehr zum Bedauern der Veranstalter nicht dabei): „Wer mal was anderes essen und die kulinarische Vielfalt des Dreiländerecks genießen will, wird bei unserem Fest auf seine Kosten kommen. Von süß bis herzhaft ist alles dabei. Und das hat sich herumgesprochen. Wenn ich an voriges Jahr zurückdenke: Da sind am Samstagabend die Gäste Schlange gestanden, um einen Sitzplatz zu ergattern. An dem Abend waren 6000 Leute da. Das weiß ich anhand der Menge Garnituren, die wir aufgestellt hatten“, nennt Nutzinger ein Beispiel.

Fest für die ganze Familie

Und auch die kommende Neuauflage des Foodtruck-Fests soll wieder ein Ereignis für alle Generationen werden. So gibt es für den Nachwuchs unter anderem ein Kinderland mit Hüpfburg, Kinderschminken und Dosenwerfen. „Auch das Kinderland wird noch ausgebaut“, freut sich Nutzinger.

Einige Neuerungen

Die „Gumbe-Dabbi“ selbst lernen aus jedem Foodtruck-Fest, was die Gäste besonders gerne mögen. Deshalb soll der voriges Jahr erstmals aufgebaute Weinbereich heuer größer und auch gemütlich ausfallen. „Sitzloungeartig. Dazu haben wir ein bisschen auf dem Reißbrett herumgeschoben“, sagt Nutzinger. Außerdem bekommt jeder Platzbereich neu einen eigenen Bierbrunnen.

Wieder herausgeholt wird zudem das Besucherportal zum Festgelände an der Schulstraße, das voriges Jahr seine Premiere erlebte und sehr gut angekommen sei, wie der Festchef berichtet. Auch die Sponsorenwände werden wieder aufgebaut.

Angepasst werden übrigens die Öffnungszeiten. Während der Festsamstag bis 22 Uhr ausgedehnt wird, bleiben die Foodtrucks am Sonntag nur noch bis 18 Uhr (früher: 21 Uhr) geöffnet. Dies, um die Nachbarn zu schonen und zudem gleich den Abbau vornehmen zu können, erklärt Nutzinger die Neuerung.

Zwei Abende lang Live-Musik

Die einschneidendste Neuerung beim Foodtruck-Fest aber ist, dass es erstmals Live-Musik geben wird. Und das sogar an beiden Festabenden. Die „Gumbe-Dabbi“ konnten dafür die Freiburger Rockband „Hypersphere“ gewinnen.

Spenden für das Tierheim

Wie immer kommt beim Grenzacher Foodtruck-Fest auch der soziale Aspekt nicht zu kurz. Nachdem sich im vergangenen Jahr die Kinderkrebshilfe Freiburg über 1000 Euro freuen dürfte, haben sich die „Gumbe-Dabbi“ diesmal das Tierheim in Rheinfelden ausgeguckt. „Zehn Prozent der Sponsoringgelder werden ans Tierheim gehen“, kündigt Michael Nutzinger an.

Alleinstellungsmerkmal

„Mit unserem Foodtruck-Fest sind wir in der Gegend quasi außer Konkurrenz. Vom Termin und auch vom Angebot her. Wo, bitte, gibt es über Pfingsten schon ein Fest, wo die ganze Familie hingehen kann? Antwort: Nur bei uns in Grenzach“, freut sich Nutzinger auf einen vollen Bärenfelsschulhof. Entsprechend solle das Fest in einem weiteren Umkreis beworben werden, kündigt der Grenzacher Cliquenchef an.

Auf einen Blick

Foodtruck-Fest:
Samstag, 18. Mai, von 11 bis 22 Uhr, und Sonntag, 19. Mai, von 11 bis 18 Uhr.

Anreise:
Die Bärenfelsschule befindet sich mitten in Grenzach in unmittelbarer Nähe zu Bahnhof, Zielmattenhalle und Haus der Begegnung. Im Umfeld gibt es zahlreiche kostenfreie Parkplätze mit und ohne Zeitbeschränkung. Der Bahnhof sowie die Bushaltestellen der Linien 38, 7311 und 7301 befinden sich in fußläufiger Entfernung.

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