Fröhnd Fröhnd soll strahlen

Michael Engesser sieht sich selbst als Politikneuling und will am Sonntag bei der Bürgermeisterwahl in Fröhnd die Nase vorn habenFoto: zVg Foto: Die Oberbadische

Fröhnd (pele). Michael Engesser, der seit rund zwei Jahren im Ortsteil Oberhepschingen wohnt, will die Aufgabe übernehmen, die rund 470-Einwohner-Gemeinde als Bürgermeister zu lenken. Nach dem unerwarteten Ausgang des ersten Wahlgangs am 8. November hat der 51-Jährige seinen Hut in den Ring geworfen.

Seine Motivation, für den Bürgermeisterposten in Fröhnd zu kandidieren, speist sich aus dem Gefühl, in dem kleinen Ort Zuhause zu sein „und damit auch einen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen, das zu schützen und zu entwickeln, was uns hier Großartiges umgibt“.

Zur kommunalpolitischen Situation in Fröhnd meint Engesser, der selbst bisher über keine einschlägigen Erfahrungen verfügt, dass man im Augenblick eine gewisse Anspannung innerhalb der Gemeinde spüre. Einerseits würden die persönlichen Belastungen ständig zunehmen und andererseits würde der positive Ausblick fehlen.

Zu seinen Zielen im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister sagt der selbstständige Gipser- und Stuckateurmeister: „Wir müssen Lösungen finden, die das Potenzial haben, unsere wirtschaftliche Basis zu verbessern. Dabei steht für mich der Austausch mit der gesamten Gemeinde an vorderster Stelle.“

Bei den Themen Wasserwirtschaft, Gemeindehalle und Windkraft habe er den Wunsch, dass am Ende alle gemeinsam sagen können, das habe man jetzt wirklich gut hinbekommen. „Ich möchte, dass Fröhnd strahlt“, so Engesser.

Sein Wahlkampf in Zeiten der Corona-Einschränkungen habe zwei Schwerpunkte gehabt, zum einen seien Informationen über seine Person und seine Ziele über die Presse geflossen, zum anderen habe er einen Flyer kreiert, den er persönlich in allen neun Weilern verteilt habe. Einige Bürger hätten ihn angerufen oder via E-Mail Fragen an ihn gestellt. Als absoluter Politikneuling habe er sich über die ihm entgegengebrachten Reaktionen der Menschen gefreut.

Der Wahlausgang am Sonntag ist für Michael Engesser offen. Da er es als komisch empfinden würde, sich selbst zu wählen, werde er dieses Mal von seinem Stimmrecht nicht Gebrauch machen, kündigt der Kandidat an. „Ich hoffe aber darauf, dass möglichst alle anderen dieses tun werden, damit Jedem innerhalb und außerhalb von Fröhnd danach klar ist, in welche Richtung es zukünftig gehen soll“, so Engesser.

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