Fröhnd Fröhnd weiter voranbringen

Amtsinhaberin Tanja Steine­brunner will weitere acht Jahr Bürgermeisterin in Fröhnd bleiben.Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Fröhnd (pele). Optimistisch blickt Tanja Steinebrunner auf den bevorstehenden Wahlsonntag in Fröhnd. „Ich wünsche mir natürlich einen für mich positiven Ausgang, um die anvisierten strategischen Ziele für Fröhnd weiter voranbringen zu können“, sagt die amtierende Bürgermeisterin, eine von drei Kandidaten.

Die Rathauschefin bedauert, dass es wegen der Corona-Situation nicht möglich war, eine Informationsveranstaltung für die Bürger zur Wahl durchzuführen. Dies wäre bei drei Bewerbern umso angezeigter gewesen, doch die Gemeinde habe auch hier eine Vorbildfunktion und angesichts der aktuell sehr hohen Infektionszahlen sei diese Variante nicht realisierbar gewesen.

Steinebrunner selbst hat dieser Tage versucht, alle Bürger mit einem Informationsschreiben zu erreichen, in dem sie nochmals ihre Ziele darlegte. Unter anderem gehe es ihr darum, sich weiterhin für die kleinteilige Wirtschaft, die Weidebewirtschaftung und den Wald einzusetzen. Weiter sei es wichtig, die Allmendbeweidung als Alleinstellungsmerkmal voranzutreiben. Für vieles, was in der Gemeinde anstehe, gelte es, auf verschiedenen Ebenen Zuschüsse zu holen.

Steinebrunner verweist auch darauf, dass sich die Rathausarbeit sehr verändert habe. Die Anforderungen seien gewachsen, die Bearbeitung von Anträgen sei nicht einfacher geworden. „Genauigkeit und Ordentlichkeit geht immer vor Geschwindigkeit“, gibt die Rathauschefin zu bedenken.

Die Bürgermeisterin ist darüber hinaus überzeugt davon, dass manches große Projekt, das ansteht, mittelfristig nur in größerem Rahmen zu lösen ist. Beispiel Wasserversorgung: Hier müsse auch über die Raumschaft hinaus an der Thematik gearbeitet werden.

Weiter verweist sie auf das „spannende Projekt“ einer „Dorf-App“, über die schnell und unkompliziert Informationen ausgetauscht werden könne.

Grundsätzlich will Tanja Steinebrunner alle Chancen ergreifen, um die Eigenständigkeit Fröhnds zu erhalten und mit diesem Status den Gemeindeverwaltungsverband Schönau zu stärken. Insgesamt stehe man aber in einem großen Umbruch, der durch die Corona-Krise noch verstärkt werde.

Eine Prognose zum Wahlausgang will die Amtsinhaberin nicht abgeben. Spannend wird es aber allemal am Sonntag. „Man könnte sagen: Fröhnd schreibt einen Krimi“, meint die Bürgermeisterin scherzhaft.

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