Fröhnd Reparatur am Windrad nötig

Am Fröhnder Windrad wurde kürzlich eine Reparatur vorgenommen.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Fröhnd (pele). Aufmerksame Beobachter hatten festgestellt, dass das Fröhnder Windrad in jüngster Zeit still stand und sich gefragt, was der Nichtbetrieb angesichts aktuell ordentlicher Windgeschwindigkeiten zu bedeuten habe. Die Nachfrage des Markgräfler Tagblatts bei Fröhnds Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner ergab, dass das Windrad zwei Wochen lang still stand, weil eine Reparatur an der Übergabestation, in der der Windstrom ins Netz eingespeist wird, durchzuführen war. „Die Behebung des Schadens erfolgte in bestem Einvernehmen der beteiligten Firmen Naturenergie, EWS, Enercon und Ökostromgruppe Freiburg“, so Steinebrunner.

 Die Bürgermeisterin bezog auch Stellung zur Laufzeit des Windrads, denn Ende 2025 endet die Zeit der für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung. „Dies bedeutet keineswegs automatisch, dass die Windenergieanlage außer Betrieb genommen und abgebaut wird. Vielmehr gibt es für die Zeit ab 2026 mehrere Optionen, die von den dann herrschenden Rahmenbedingungen abhängen. Da diese Rahmenbedingungen heute noch nicht abschätzbar sind, kann auch noch keine Aussage über die Situation ab 2026 getroffen werden“, lässt Tanja Steine­brunner wissen.

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