Fröhnd Sehr hohe Anschlussquote

Spatenstich in Fröhnd: (von links) Klaus Dieter und Dennis Bartloff (Tiefbaufirma Bartloff), Martin Halm (Geschäftsführer EWS), Michael Engesser (Bürgermeister Fröhnd), Andreas Kraft (Bauleiter) und Michael Ganter (Ingenieurbüro Ganter) sowie Paul Kempf (Zweckverband Breitbandversorgung).Foto: E. Hölzle Foto: Die Oberbadische

Das dritte und letzte große Bauprojekt zur Glasfaserverkabelung der Flächengemeinde Fröhnd hat begonnen. Beim Spatenstich in Holz informierten die Tiefbaufirma K. D. Bartloff aus Schönau, das Planungsbüro Ganter aus Pfaffenberg, der Zweckverband Breitbandversorgung und die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) über den Ablauf des Projekts.

Fröhnd. Bürgermeister Michael Engesser wünschte den Ausführenden eine „glückliche Hand und gutes Wetter“ für die Baumaßnahme.

Von Unterkastel kommend wird an eine bestehende Verbindungsleitung angeknüpft, die derzeit vor Künaberg endet. Diese wird nun vervollständigt, um die östlichen Ortsteile von Fröhnd, Künaberg, Stutz und Vorderholz an das Glasfasernetz des Zweckverbands anzubinden. Die Tiefbauarbeiten werden von der Firma Bartloff ausgeführt und werden bis ins Frühjahr 2022 andauern. Der Einzug der Glasfasern kann voraussichtlich bis Sommer 2022 abgeschlossen werden.

Bauleiter Andreas Kraft vom Büro Ganter berichtete von einer sehr hohen Anschlussquote: „Wir hoffen, dass wir in einigen Ortsteilen alle Häuser anschließen können.“

Parallel zum Glasfaserausbau erneuern die EWS das Stromnetz im Ausbaugebiet. EWS-Netze Geschäftsführer Martin Halm freute sich, dass auch in Fröhnd die Synergie des gemeinsamen Bauens genutzt werden kann. „Wir haben im Zuge des Glasfaserausbaus im oberen Wiesental erheblich in die Modernisierung des Stromnetzes investiert“, so Halm beim Spatenstich.

Der Fröhnder Ortsteil Hinterholz wird von Herrenschwand über Stadel an der Klopfsäge vorbei erschlossen. Diese Baumaßnahme, die hauptsächlich dem Ausbau von Häg-Ehrsberg dient, startet ebenfalls in Kürze.

Knapp 60 Prozent der Kosten für den Ausbau von Fröhnd steuert das Land Baden-Württemberg aus der Breitbandförderung bei. Der nicht durch Förderung gedeckte Betrag wird vom Zweckverband Breitbandversorgung durch die Aufnahme von Krediten finanziert. Für die zum Betrieb übergebenen Hausanschlüsse erhält der Zweckverband eine Pacht des Netzbetreibers. Diese wird zur Refinanzierung von Zins, Tilgung und Abschreibung des Netzes eingesetzt.

Ziel ist, dass sich das Netz des Zweckverbands mittelfristig selbst trägt. Eine Erschließung vergleichbar gelegener Ortslagen, von denen es im Landkreis zahlreiche gibt, ist nur möglich, da im Zweckverband alle Städte und Gemeinden sowie der Landkreis den Eigenanteil an der Investition gemeinsam schultern und dem Netzbetreiber ein großes attraktives Netz zum Betrieb anbieten können.

Weitere Informationen und Übersichtspläne zur laufenden Maßnahme in Fröhnd findet man im Internet unter www.breitband-lkr-loerrach.de/froehnd.

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