Fußball Auf beiden Seiten viele Absenzen

Jubeln die Bad Bellinger auch in Rheinfelden? Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Der zweite Spieltag in der Landesliga, Staffel 2, bietet schon das erste Hochrhein-Derby. Der FSV Rheinfelden empfängt am morgigen Samstag ab 17 Uhr auf der Richterwiese den VfR Bad Bellingen. Für Spannung ist also gesorgt.

Von Uli Nodler

Rheinfelden. Während die Gäste nach ihrem erfolgreichen Saisonstart mit dem 2:1-Heimerfolg gegen Aufsteiger Nordweil/Wagenstadt wohl bereits mit einem Punkt zufrieden wären, strebt der FSV nach seiner unglücklichen 0:1-Niederlage beim VfR Hausen einen „Dreier“ an.

Für beide Trainer bleibt auch am zweiten Spieltag ein kompletter Kader der große Wunschtraum. Von einer Bestbesetzung sind Rheinfelden aber auch Bad Bellingen aktuell weit entfernt.

Beim Auftakt in Hausen musste Jilg auf ein Dutzend Spieler aus dem Landesliga-Kader verzichten. Das hat sich nun deutlich gebessert. bessert. „Es werden aber auch gegen Bad Bellingen sechs bis sieben Spieler, die verletzt oder im Urlaub sind, fehlen“, informierte Sportchef Dieter Maier. Dennoch gibt er sich zuversichtlich: „In Hausen hätten wir mit unserer Leistung zumindest einen Punkt verdient gehabt. Mit dieser Einstellung werden wir gegen unseren Gegner am Samstag durchaus bestehen können. Unterschätzen dürfen wir die Mannschaft aus der Kurgemeinde aber nicht. Ich rechne mit einem Duell auf Augenhöhe. Und mit unseren großen Kader können wir diese Ausfälle zumindest quantitativ verschmerzen.“

Coach Marc Jilg schmerzt besonders der Ausfall von Torjäger Giuseppe Catanzaro. Er muss sich Ende August einer Knie-Operation unterziehen und ist wohl erst wieder im Oktober einsatzfähig.

Personell ebenfalls nicht auf Rosen gebettet ist der VfR Bad Bellingen vor dem morgigen Hochrhein-Derby. Abwehrmann Lukas Würmlin fällt mit einem angebrochenen Fuß lange aus. „Er hat einen Haarriss verschleppt. Das hat dann in der Heimpartie gegen Nordweil zu dieser schweren Verletzung geführt“, informierte Trainer Werner Gottschling. Fehlen wird ihm zudem Urlauber Enno Meyer. Einige weitere Akteure sind auch angeschlagen. So ist der Einsatz von Mike Muser fraglich.

Dafür kann ein anderer Bad Bellinger wieder lachen. Die Leidenszeit von Tim Schillinger ist endlich vorbei. Vor einem Jahr zog er sich im dritten Landesliga-Spiel nach dem Aufstieg einen Kreuzbandriss zu. Nun ist er wieder an Bord. Und wie! Im Saisonauftakt-Spiel wurde er für Würmlin in der 39. Minute eingewechselt und erzielte sechs Minuten später das 2:0 für seine Mannschaft.

Trotz des Auftakterfolges habe - so Coach Gottschling - seine Mannschaft den Rhythmus noch nicht hundertprozentig gefunden. „Der eine oder andere Spieler hat noch Trainingsrückstand, wieder andere schlagen sich mit dem einen oder anderen Wehwehchen herum. Da müssen wir durch“, betonte Gottschling.

Dennoch traut er seinem Team im Derby eine Menge zu: Wir werden wieder alles reinhauen. Das könnte für einen Punkt oder sogar mehr reichen.“

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