Rheinfelden - Drei Punkte müssen her. Unbedingt! Sowohl Gastgeber FSV Rheinfelden als auch Aufsteiger VfR Bad Bellingen können sich keine weiteren Geschenke mehr leisten. Das Landesliga-Derby am kommenden Sonntag, 11. November, (Anpfiff 14.30 Uhr) bietet also reichlich Zündstoff.

Trotz etlichen gelungenen Auftritten im bisherigen Saisonverlauf hinkt der FSV Rheinfelden erneut den Erwartungen hinterher. Mit seinen 16 Zählern aus 14 Partien stehen die Industriestädter nur einen Zähler besser da als der SV Kirchzarten, der auf dem vermeintlich ersten Abstiegsplatz steht. Tiengen (10 Punkte) und der FC Freiburg-St. Georgen (13) sind auch noch im Rennen. Lediglich Schlusslicht FC Emmendingen dürfte mit seinen vier Zählern im Abstiegskampf chancenlos sein.

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Viel Luft nach oben

„16 Punkte sind nicht das, was wir uns vorgestellt haben“, sieht auch Joachim Sperker, der Sportliche Leiter des FSV viel Luft nach oben. Dennoch wäre Sperker wohler, wenn es gegen den VfR aus dem Rebland übermorgen mit dem „Dreier“ klappen könnte: „Wir haben dann 19 Punkte. Wenn wir die auch in der Rückrunde holen, wären es am Ende 38. Und mit 38 Punkten würden wir dann wohl nicht zu den „Absteigern zählen.“ Natürlich weiß man beim FSV um die Torgefährlichkeit von Tim Siegin. „Ihn gilt es immer im Auge zu behalten. Er ist der große Pluspunkt des VfR, aber wir wissen auch, wo die Bad Bellinger Schwächen liegen. Und die werden wir dann hoffentlich nutzen“, so Sperker weiter. Das Trainergespann Marc Jilg und Anton Weis kann personell aus dem Vollen schöpfen.

Respekt vor dem Gegner

21 Punkte hat der VfR Bad Bellingen auf der Habenseite. Diese Zwischenbilanz ist durchaus respektabel, aber halt kein sanftes Ruhekissen. Ein „Dreier“ im Derby wäre natürlich für den Neuling perfekt.

Doch der Respekt vor dem Gegner ist bei Trainer Werner Gottschling groß: „Ein unangenehmer Gegner. Wenn’s bei dem läuft, dann kann er alle in der Liga schlagen.“ Gottschling beeindruckt vor allem die individuelle Stärke im Spiel nach vorne. „Die Rheinfelder haben Qualität, das wird ein Duell auf Augenhöhe. Da könnte dann wahrscheinlich die Tagesform entscheiden,“ betont der Bad Bellinger Trainer.

Im Derby will der Aufsteiger aus dem Markgräflerland an die gute zweite Halbzeit vor Wochenfrist im Heimspiel gegen die SF Elzach/Yach anknüpfen.