Fußball, Bezirksliga Herberger-Zitat als Richtlinie

Fabian Schreiner
Jörge Hupfer und der TuS Binzen müssen gegen den FC Schönau eine Pflichtaufgabe erfüllen. Foto: /Grant Hubbs

Bevor es am kommenden Wochenende zum Topspiel mit dem VfR Bad Bellingen kommt, muss der TuS Binzen erst die Pflicht gegen den FC Schönau erfüllen. Anpfiff ist am Samstag (16 Uhr) in Binzen.

Das Feld an der Tabellenspitze ist nach der Niederlage des VfR Bad Bellingen vor Wochenfrist wieder enger zusammengerückt. Davon hat auch der TuS Binzen profitiert, der nun nur noch vier Punkte hinter dem Spitzenreiter liegt.

Die Binzener selbst sind seit dem 1:2 zum Einstieg in das Pflichtspieljahr in Stetten gut im Flow, gewannen ihre vergangenen vier Duelle allesamt mit einem Torverhältnis von 20:3. „Da kann man nicht meckern. Wir wollen jetzt dranbleiben“, sagt Trainer Karl-Frieder Sütterlin.

Nach dem Spiel gegen Schönau steht für Sütterlin und Co. das Pokal-Halbfinale am Ostermontag zuhause gegen die SG FC Wehr-Brennet (13 Uhr) auf der Agenda.

Am nächsten Wochenende heißt es dann VfR Bad Bellingen gegen TuS Binzen. Sütterlin: „‚Das nächste Spiel ist immer das Schwerste‘ hat Sepp Herberger gesagt. Deshalb tun wir gut daran, den FC Schönau nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und wie zuletzt mit voller Konzentration und Leidenschaft das Spiel anzugehen.

Der Pokal ist dann ein ‚Zückerle‘ und zusätzlicher Anreiz.“ Gegen Schönau muss Sütterlin auf seinen gesperrten Kapitän David Bosek verzichten. Seinen Part wird Defensiv-Allrounder Lucas Thiel übernehmen.

Auch Stürmer Nils Mayer fällt aus, er plagt sich noch mit Wadenproblemen herum. Alex Steiner weilt über Ostern bei seiner Familie in Nordrhein-Westfalen. Ben Nickel ist dagegen nach Krankheit wohl wieder zurück.

Auch der FC Schönau muss an diesem Osterwochenende zweimal ran, am Montag findet nämlich noch das Nachholspiel zuhause gegen die SG Mettingen/Krenkingen statt. Die Kicker vom Oberen Wiesental benötigen zwingend Zähler im Abstiegskampf.

Die ersten beiden Partien mit Neu-Trainer Manfred Knobel an der Seitenlinie waren verloren gegangen. In Schönau bleibt man dennoch zuversichtlich. „Wir gehen fest davon aus, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden. Die Mannschaft hat die Qualität für die Bezirksliga. Das haben die letzten Spiele deutlich gezeigt. Unser größtes Problem ist aber die Chancenverwertung. Der Knoten muss jetzt zeitnah platzen“, sagt Vorstand Jasmin Markanic.

Mit dem Worst-Case-Szenario Abstieg beschäftigt man sich noch nicht. „Wir haben noch elf Spiele, um Punkte zu holen. Der Abstand auf die Plätze überm Strich ist nicht so groß, dass das Ziel unrealistisch wäre.“

Zufrieden ist man in Schönau mit Knobel, der auch in der kommenden Saison Trainer der ersten Mannschaft bleiben wird. „Er leistet unter der Woche in den Trainingseinheiten, aber auch an den Wochenenden bei den Spielen tolle Arbeit. Manni hat den Kampfgeist der Jungs noch einmal richtig geweckt.“ Der 46-jährige Knobel hatte bis zuletzt die Reservemannschaft der Schönauer trainiert.

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