Fußball Binzen winkt der Aufstieg

Fabian Schreiner
Die Herren des TuS Binzen können an diesem Wochenende schon die Meisterschaft feiern. Foto: Michael Hundt

Der TuS Binzen kann am Wochenende die Meisterschaft in der Kreisliga A-West eintüten. Zum Feiern ist Trainer Karl-Frieder Sütterlin allerdings noch nicht - aus einem ganz bestimmten Grund. Die Hoffnung auf den Relegationsplatz zwei hat der FSV Rheinfelden II noch nicht aufgegeben. Auch der FV Degerfelden gibt sich kämpferisch im Abstiegskampf.

Von Fabian Schreiner

Lörrach. Gewinnt der TuS Binzen am Samstag, 16 Uhr, sein Heimspiel gegen den SV Todtnau und Schliengen parallel beim SV Schopfheim nicht, stehen die Binzener als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga fest. Sogar ein Remis könnte dem TuS reichen, sollten die Schliengener verlieren. Ohnehin ist der Aufstieg seit Wochen nur noch eine Frage der Zeit. Zu stabil präsentierten sich die Binzener zuletzt. Zum Feiern war Coach Karl-Frieder Sütterlin unter der Woche allerdings noch nicht. Mit großem Unverständnis nahm der Übungsleiter die Sperre gegen Patrice Glaser zur Kenntnis.

Der Binzener Spielmacher muss nach seiner Roten Karte beim FC Hausen vier Spiele aussetzen. „Ich bin wirklich erschüttert und verärgert über den Schwachsinn, den der Schiedsrichter in seinem Bericht geschrieben hat. Er verwechselt Rücken mit Brust und schreibt von einer Ausholbewegung. Wie soll das denn gehen?“, lässt Sütterlin seinem Unmut freien Lauf.

Beim Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende soll Glaser den Hausener Dominik Hug von hinten geschubst haben. So sahen es zumindest die Verantwortlichen beider Vereine. Der Unparteiische Nick Hübl nahm die Situation wohl anders war.

„Er sollte es mal als Dichter von Romanen probieren. Talent hat er. Die Schiedsrichter sollen doch einfach wiedergeben, wie es wirklich war und nicht irgendeinen Blödsinn dazuerfinden“, sagt Sütterlin. Binzen wird gegen das Urteil Beschwerde einlegen.

„Wir fühlen uns jetzt schon zum dritten Mal in dieser Saison falsch beurteilt. Bald stehen wir ja da wie eine ‚Schlägertruppe‘. Das kann ich nicht zulassen.“ Wirft man einen Blick auf die Fairnesstabelle, wird deutlich, dass die Binzener keinesfalls als unfaire Mannschaft gelten. Mit 50 Gelben, einer Gelb-Roten sowie zwei Roten Karten belegt der TuS den sechsten Rang.

Rheinfelden II geht die Luft aus

Dem FSV Rheinfelden II scheint in den vergangenen Wochen die Luft im Aufstiegskampf ausgegangen zu sein. Mit 16 Punkten aus zehn Rückrundenspielen liegt die Landesligareserve nur auf Platz sechs. Sieben Zähler fehlen nun bereits auf den zweiten Platz, der zur Relegation berechtigen würde. Der FSV II hat allerdings ein Spiel weniger absolviert als Schliengen. „Der kleine Kader macht sich bei uns im Moment leider bemerkbar“, hadert Spielertrainer Sascha Rueb. „Wir haben viele Verletzte, die Trainingsbeteiligung ist nicht gut. Die Jungs haben es ja drauf. Wir müssen jetzt wieder von Spiel zu Spiel schauen. Damit sind wir am besten gefahren.“ Die Rheinfelder gastieren am Sonntag, 15 Uhr, beim TuS Kleines Wiesental.

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