Fußball Brennet gibt sich nicht auf

Wehr-Brennet - Aus der SpVgg. Brennet-Öflingen soll einer in dieser Saison noch schlau werden. Erst die 5:8-Niederlage im Kellerduell gegen den SV Weil II und dann eine Woche später der 1:0-Sieg in Buch. Ist jetzt etwa doch noch etwas drin für das Bezirksliga-Schlusslicht im Abstiegskampf? Am Sonntag, 15 Uhr, geht’s zuhause gegen Spitzenreiter SV Laufenburg, der mit einem „Dreier“ den Aufstieg perfekt machen könnte.

Brennets Coach Urs Keser hat in dieser Spielzeit schon einiges durchmachen müssen. Der negative Höhepunkt war das 5:8 gegen die Weiler Reserve. Da spielte Brennet eine vernünftige erste Halbzeit, um nach dem Seitenwechsel komplett auseinanderzufallen. Wer dann gedacht hat, dass sich die Brenneter Jungs aufgeben, hat sich getäuscht. Denn am vergangenen Wochenende bezwang das Schlusslicht nicht unverdient den SV Buch mit 1:0. Der goldene Torschütze hieß Tolga Polat, der mit seinen 36 Jahren bereits elfmal in 24 Saisonspielen getroffen hat.

Geht man in dieser Saison von mindestens drei Absteigern aus, scheint die Situation für Brennet-Öflingen nahezu aussichtslos zu sein. Neun Zähler in vier Partien aufzuholen käme wohl einem Fußball-Wunder gleich. Doch da es auch durchaus sein kann, dass nur zwei Mannschaften in den sauren Abstiegsapfel beißen müssen, haben die Brenneter noch alle Chancen.

Denn es fehlen nur zwei Zähler auf den Tabellen-14. FC Wehr. „Wir glauben nach wie vor an die Rettung, so lange es noch möglich ist. Dennoch sind wir auch realistisch und können die Situation schon ganz gut einschätzen“, erklärt Keser, der am Sonntag auf Fabian Schmidt, Daniel Baumgartner sowie Pascal und Sven Degelmann verzichten muss. Dafür ist Denis Götz aus dem Urlaub zurück.

Deutlich besser sieht es da schon beim SV Laufenburg aus. Trainer Michael Wasmer kann aus dem Vollen schöpfen. Auch tabellarisch bewegen sich die Nullachter in ganz anderen Sphären. Elf Punkte beträgt Laufenburgs Vorsprung auf den Zweiten FC Erzingen. Mit einem Sieg am Wochenende wäre die Rückkehr in die Landesliga perfekt. Perfekt ist schon der Wechsel von Sandro D’Accurso. Der 24-jährige Offensivmann kehrt im Sommer an seine alte Wirkungsstätte im Sommer zurück. Mit dem Angreifer haben die Laufenburger eine weitere Waffe in der Offensive dazugewonnen. Manch ein Landesliga-Team träumt nur von so einer Offensive um Sandro Knab, Bujar Halili und D’Accurso. Coach Wasmer verschwendet derzeit allerdings noch keine Gedanken an die kommenden Spielzeit. „Wir wollen jetzt erst einmal unser Ziel erreichen und alles weitere wird man sehen.“

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