Fußball Der FSV schlägt sich selber

FSV-Offensivmann Vincent Kittel zeigt eine starke Leistung, belohnt sich dafür aber nicht. Foto: Mirko Bähr

Rheinfelden - In der Löwenstadt muss weiter gezittert werden: Trotz einer starken Leistung in Halbzeit eins, hat Landesligist FSV Rheinfelden sein Heimspiel am vorletzten Spieltag gegen den VfR Hausen am Ende sang- und klanglos mit 0:3 (0:1) verloren. Am letzten Spieltag geht es zum VfR Bad Bellingen.

Die 50 Liter Freibier, die auf die Fans im letzten Heimspiel der Saison warteten, mussten am Ende als Frustlöscher herhalten. Der FSV hatte sich viel vorgenommen gegen den Tabellendritten, wollte mit einem Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Ligaerhalt machen. Doch nach 90 Minuten herrschte nur Enttäuschung.

Enttäuscht, weil diese Niederlage wahrlich nicht hätte sein müssen. Die Rheinfelder übten in der ersten Halbzeit von Anfang an nämlich enormen Druck aus, gingen früh auf die VfR-Akteure drauf, spielten mit Zug nach vorne und kreierten sich auch Tormöglichkeiten heraus. Mehr als genug. Doch ein Treffer wollte nicht gelingen. Das war das Hauptmanko an diesem lauen Sommerabend auf der alt ehrwürdigen Richterwiese.

Vincent Kittel, der nach mehrwöchiger Verletzungspause erst in der vergangenen Woche wieder ins Training einstieg, machte mächtig Alarm „Eigentlich unfassbar, dass der gleich wieder so mithält. Er hat mächtig Dampf gemacht“, lobte Jilg. Kittel (15./22./27./50./65.) sowie Asip Smailji (18.), Faith Dogarn (13.) und Justin Petretta (75.) vergaben gute bis beste Chancen. Es war zum Verzweifeln

Da machte sich das Fehlen von Giuseppe Catanzaro, der mit einem Meniskusanriss ausfällt, bemerkbar. „Der hätte sich drei Tore geangelt“, war auch Jilg überzeugt. Catanzaro schaute zu und sah, wie der FSV an seiner Ineffizienz scheiterte.

Wie man es besser macht, das zeigte Florian Ries. Eiskalt und abgezockt machte er in der 41. Minute erst das 1:0 und war in der 48. Minute dann auch für das 2:0 zuständig. Dieser Treffer war der Genickbruch für Rheinfelden, das sich von diesem Schlag nicht mehr so recht erholte.

Bitter. Nicht zuletzt deshalb, weil die beiden Treffer vermeidbar waren. Beim ersten schaffte es der verletzte Smaijli nicht mehr rechtzeitig zurück und beim zweiten war ein Fehlabspiel in die Mitte der ausschlaggebende Punkt. Treffer Nummer drei markierte Josef Tohmaz in der 84. Minute.

„Wir haben sie lange Zeit an die Wand gespielt, zeigten guten Fußball, waren aber nicht effizient“, resümierte Trainer Marc Jilg. Dennoch bleibt er optimistisch: „Wir sind gut drauf, müssen nur das Tor treffen.“

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