Fußball Der Höhenflug ist vorprogrammiert

Binzen - In diesem Jahr dürfte es für die Fußballer des TuS Binzen eine Menge zu feiern geben. Das Großprojekt „Sportplatzbau“ steht vor seiner Vollendung, und die erste Aktivmannschaft ist ein heißer Kandidat für den Aufstieg in die Kreisliga A-West.

Unter der Führung des visionären Vorsitzenden Volker Scherer dürfte der Binzener Höhenflug vorprogrammiert sein.

Dass sich eine hervorragende Jugendarbeit lohnt, beweist der TuS nunmehr seit etlichen Jahren eindrucksvoll. Ein gut ausgebildeter Nachwuchs war und ist nun maßgeblich am Aufschwung der ersten Aktivmannschaft verantwortlich. Aber auch die „Zweite“ könnte es in der Kreisliga C, Staffel 2, nach oben packen. Das setzt allerdings den Aufstieg der „Ersten“ in die Kreisliga A voraus.

„Unser Ziel ist der Aufstieg. Wir müssen unserem Nachwuchs eine Perspektive bieten, und diese Rechnung geht auf Dauer in der Kreisliga B nicht auf“, betont TuS-Boss Scherer.

Ein Selbstläufer ist der Meistertitel und der damit verbundene direkte Aufstieg in die A-West jedoch nicht. Sieben Spieltage vor Saisonschluss gibt’s in der Staffel 1 der Kreisliga B ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem punktgleichen Spitzenduo TuS Binzen und SF Schliengen. Binzen führt die Tabelle aktuell mit einem Punkt Vorsprung auf Schliengen an. Die Sportfreunde dürfen aber noch ein Nachholspiel bestreiten.

Der Dritte Malsburg-Marzell ist auch noch nicht aus dem Rennen, hat lediglich vier Zähler Rückstand auf Tabellenführer Binzen.

Sollte es mit Platz eins nicht klappen, haben die Binzener zudem noch die Chance, sich als Zweiter über die Aufstiegsrunde zu qualifizieren. Doch daran verschwendet Scherer keinen Gedanken: „Wir werden auf der Zielgeraden alle Kräfte bündeln, um es auf direktem Wege zu schaffen.“

Eine Vorentscheidung im Titelrennen könnte am 18. Mai fallen, wenn Schliengen Binzen empfängt.

TUS: Großartige Entfaltungsmöglichkeiten

Der TuS Binzen gibt auch im Nachwuchs in dieser Saison gewaltig Gas. Mit seinen A-, B- und C-Junioren-Mannschaften sind die Binzener auf Bezirksebene jeweils in der höchsten Klasse, der Bezirksliga, vertreten. Alle drei Teams mischen im vorderen Tabellendrittel mit, die B-Junioren des TuS hat sogar noch Titelchancen.

Die nun vor der Vollendung stehende Fußballanlage mit Rasen- und Kunstrasenplätzen und einem eindrucksvollen Vereinsheim im südwestlichen Teil der Gemeinde bietet dem Klub großartige Entwicklungsmöglichkeiten.

Aus dem Boden gestampft haben dieses ehrgeizige Projekt der Verein mit seiner fähigen Vorstandschaft, aber auch Bürgermeister Andreas Schneucker, der für seine Gemeinde einen nicht unerheblichen Mehrwert sieht, Architekt Oliver Baumert und nicht zuletzt mit Kurt Sänger (Rapp Regioplan ) ein gewiefter Planer.

Die Plätze auf der neuen Anlage sind bereits bespielbar. Nachdem Ende Februar dieses Jahres Richtfest gefeiert wurde, steht die Fertigstellung des 2,3 Millionen-Projekts unmittelbar bevor.

„Wir sind stolz und glücklich über unsere neue Fußballanlage“, ließ Volker Scherer beim Richtfest seiner Freude freien Lauf. Mit seinen 80 Metern ist das neue Vereinsheim das längste in der Region. Die offizielle Einweihung geht am Wochenende, 6./7. Juli über die Bühne.

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