Fußball Der Primus kommt zum SVH

Bloß keine Bruchlandung: Robin Wiessmer (l.) und der SV Herten bestreiten das Topspiel gegen Erzingen. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Die erste Saisonniederlage hat der SV Herten gleich abgehakt. Denn schon morgen, 16 Uhr, kommt es zum Topspiel zuhause gegen Spitzenreiter FC Erzingen, der in beeindruckender Manier alle vier bisherigen Spiele gewonnen hat.

Von Fabian Schreiner

Rheinfelden-Herten. Auch der SV Herten hat schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit starken Leistungen aufhorchen lassen. Die Schützlinge von Coach Musa Musliu haben nach fünf Partien zehn Zähler auf dem Konto, rangieren auf dem vierten Platz.

Zuletzt hatte Herten allerdings mit personellen Problemen zu kämpfen. Daher musste sogar der Co-Trainer und Ex-Weiler Eike Elsasser wieder seine Kickschuhe schnüren. In Buch kam der 27-Jährige in der Schlussphase für Waldemar Schmidt in die Partie. „Eike wird auch in Zukunft bei Engpässen einspringen, aber das soll erst einmal die Ausnahme bleiben“, macht Musliu deutlich. „Zumal es jetzt auch wieder besser aussieht.“

So feierte Offensivmann Simon Vogt nach etlichen Monaten sein Comeback in der Bezirksliga. In der vergangenen Spielzeit absolvierte Vogt, der in der Jugend auch beim SV Weil und Concordia Basel ausgebildet wurde, lediglich zwei Pflichtspiele für die Reserve in der Kreisliga B. „Simon haben wir in den vergangenen Wochen nach seinen vielen Verletzungen behutsam aufgebaut. Er braucht noch, um wieder bei 100 Prozent zu sein, ist aber auf einem guten Weg.“

Aus beruflichen und privaten Gründen musste zuletzt Alessandro Mastrangelo etwas kürzertreten. „Er konnte nicht trainieren, daher war er keine Option. Aber auch das wird sich wieder ändern“, erklärt Musliu, der sich auf das Topduell gegen Erzingen freut: „Das wird eine große Herausforderung, der wir uns stellen werden.“

Vor allem vor Shaban Limani dürfte der Hertener Respekt groß sein. Der 25-Jährige hat bereits zehn Treffer erzielt und führt die Torjägerliste klar an. „Shaban ist für diese Liga natürlich ein Ausnahmespieler. Er ist schnell, trickreich und eiskalt vor dem Tor“, lobt ihn Coach Klaus Gallmann. Am vergangenen Wochenende beim 4:1 gegen den FC Schlüchttal traf Limani binnen 20 Minuten gleich dreimal.

Überhaupt präsentieren sich die Erzinger zurzeit nach Platz vier in der abgebrochenen Corona-Saison in bestechender Form. „Zwölf Punkte aus vier Spielen machen Lust auf mehr. Viel mehr war wirklich nicht zu erwarten. Wir haben uns das aber auch hart erarbeitet“, erzählt Gallmann.

Im Vergleich zur Vorsaison sind die Klettgauer vor allem in der Breite deutlich besser aufgestellt. Acht Spieler stießen im Sommer neu hinzu, lediglich Manuel Göbel hat den Verein verlassen.

„Wir wollen in dieser Saison schon ganz vorne mit dabei sein. Gemeinsam mit dem SV Herten, dem VfB Waldshut, dem FC Zell, aber auch dem TuS Efringen-Kirchen zähle ich uns zu den Topteams.“ Für den „absoluten Kracher“ morgen stehen dem Primus fast alle Spieler zur Verfügung. Nur Bruno Golic ist nicht dabei.

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