Von Uli Nodler

Radolfzell. Ertrag und Aufwand standen für den Verbandsligisten FC Auggen am vergangenen Samstag bei der 0:3-Niederlage beim SC Pfullendorf in einem ungesunden Verhältnis. Es deutlich besser machen will der Tabellendritte nun am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den FC Radolfzell. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Doch der Gegner nötigt Auggens Trainer Marco Schneider den größten Respekt ab: „Der FC Radolfzell ist für mich die taktisch wohl am besten geschulte Mannschaft in der Verbandsliga. Davon konnte ich mich unlängst als Zuschauer in Freiburg überzeugen, wo Radolfzell den FFC mit 4:0 schlug.“ Zur Information: Auggen verlor jüngst das Nachholspiel beim FFC mit 0:2.

Die Rebländer müssen sich am Sonntag vor heimischem Anhang also gewaltig strecken, wenn sie am Ende nicht mit leeren Händen dastehen wollen. Auch Marco Schneider will die dritte Niederlage in Folge unbedingt vermeiden, erwartet von seiner Mannschaft, dass sich die gemachten Fehler in Pfullendorf nicht wiederholen.

Eckert mit der U19 von Südbaden unterwegs

Letztlich scheiterte der FCA an seiner Chancenverwertung: „Wir hatten in diesem Auswärtsspiel sieben, acht hochkarätige Einschuss-Möglichkeiten und haben sie nicht genutzt. Das muss gegen Radolfzell deutlich besser werden,“ hebt Schneider warnend den Zeigefinger.

Personell sind die Sorgen für den Auggener Coach vor dem Radolfzeller Match nicht kleiner geworden. Die Leistungsträger Bastian Bischoff, Sebastian Wettengel und Julian Saur werden wohl verletzungsbedingt erneut ausfallen. Nicht dabei ist auch Jonathan Eckert, der mit Südbadens U19 am Länderpokal teilnimmt. Fraglich sind auch Matthias Dold und Steffen Reinecker.