Fußball Di Domenico zieht Reißleine

Tiziano Di Domenico ist nicht mehr Trainer des Landesligisten FC Wittlingen. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfR Hausen war am Sonntagabend für den renommierten Übungsleiter Schluss: „Der schwache, uninspirierte Auftritt meinerMannschaft hat mir deutlich vor Augen geführt, dass es an der Zeit ist, die Reißleine zu ziehen.“

Von Uli Nodler

Wittlingen. Di Domenico kann sich erhobenen Hauptes aus dem Kandertal verabschieden. War er es doch, der von 2016 bis 2021 mit dem FC Wittlingen Bezirkspokalsieger, Bezirksliga-Meister und Landesliga-Aufsteiger geworden war. Nun hat es für beide Seiten nicht mehr gepasst. „Keine Frage, der FC Wittlingen ist mir ans Herz gewachsen, aber die Vorstellungen des Teams trotz weiterer Verstärkungen haben mir gezeigt, dass die Zeit zum Wohle des Vereins gekommen ist, Platz für neue Reize zu machen“, betont der scheidende Trainer.

Die Entwicklung der aktuellen Landesliga-Saison ist mit dem aktuell letzten Tabellenplatz für alle Seiten im Klub nicht zufriedenstellend. In der Mannschaft steckt wesentlich mehr, als sie es in dieser Saison gezeigt hat. Di Domenico ist es nicht gelungen, die Qualität der Mannschaft auf den Platz zu bringen. Deshalb war es für ihn die logische Konsequenz, seinen Platz auf der Trainerbank des FC Wittlingen zu räumen.

„Ungeachtet dessen gilt unser großer Dank Tiziano Di Domenico, der es seit 2016 geschafft hat, den FCW wieder auf die richtige Straße zurückzuführen. Sein Engagement war tadellos. Er hat sich um den Verein große Verdienste erworben“, sagt Sportchef Kevin Pabst.

„Ich hatte hier fünf wunderbare Jahre. Wir haben ein neues Team geschaffen und mit allen beteiligten Personen ab und an kontrovers diskutiert, aber immer an einem Strang gezogen. Mein Dank gilt dem Verein, aber auch den Spielern, die mit mir diesen Weg gegangen sind, sagt Di Domenico.

Die Mannschaft wird vorerst von Co.-Trainer Fabio Muto übernommen. Keine Frage: Er tritt ein schweres Amt an. Er soll nun mit dem verbliebenen Team den Karren aus dem Dreck ziehen. Denn: Manager Antonio Ratto sowie dei Betreuer Bernd Stammler, Klaus Hässler und Physiotherapeut Stefan John werden weiter für die erste Mannschaft des FC Wittlingen da sein.

  • Bewertung
    3

Umfrage

reg_0210_Impfung_dpa_Christoph_Soeder

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hal vorgeschlagen, die „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ Ende November zu beenden. Was halten Sie davon? 

Ergebnis anzeigen
loading