Fußball Die Pflichtaufgabe ist erfüllt

Drei Aktivposten: Teningens Stephan Stübbe (l.) wird von Michael Hänggi und Yannik Weber (r.) gebremst. Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

„Gegen diese Gegner musst du daheim einfach gewinnen. Diese Spiele sind ausschlaggebend für die gesamte Saison“, stellte Andreas Schepperle nach dem Schlusspfiff fest. Und er wirkte erleichtert. Kein Wunder, schließlich hat der SV Weil das Aufsteigerduell gegen den FC Teningen mit 4:0 gewonnen.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Am Ende geht der Sieg sicher in Ordnung. Aus Sicht der Teninger fiel er aber sicherlich zu hoch aus. Denn: Die Gäste waren keineswegs chancenlos. Sie hatten zu Beginn der Partie sogar die besseren Möglichkeiten. „Da hatten wir Glück“, gestand auch Schepperle. In Minute 5 und 7 krachte es am Gebälk der Weiler. Stephan Stübbe traf erst die Latte, dann den Pfosten.

Die Hausherren brauchten einen Moment. Schließlich bestand die Viererkette nach den vielen Ausfällen auf den beiden Außenpositionen aus Neulingen. Lirian Ismajli und Michael Hänggi fuchsten sich aber rein, machten ihre Sache dann auch richtig gut. Das galt übrigens für das Weiler Spiel insgesamt.

Und so bedurfte es wieder einmal eines glänzend aufgelegten Sandro Kellers, der nach einem Freistoß von Niklas Froß (22.) und einem Abschluss erneut von Stübbe (28.) auf dem Posten war.

Mit dem Kopfball von Ridje Sprich, der nach 37 Minuten knapp am kurzen Eck vorbeiging, drehte sich das Blatt immer mehr. Der SVW, der zuvor schon deutlich mehr Ballbesitz hatte, schaffte es nun auch noch, die Pässe genauer zum Mitspieler zu bringen, so dass die Teninger nicht mehr so häufig einen Gegenzug starten konnten.

In der 43. Minute zündete Marvin Stöhr den Turbo, ließ mehrere Abwehrspieler stehen und schob den Ball an Niklas Krause vorbei ins Netz – 1:0. Nicht einmal eine Minute später klingelte es bereits zum zweiten Mal. Yannik Weber, der doch spielen konnte, bediente Aaron Horton, dessen präziser Schuss Krause zwar parieren konnte, im Nachschuss war aber dann Sprich zur Stelle.

Und weil Sprich zumeist nicht nur einmal töpft, hatte er gleich nach der Pause das Doppelpack geschnürt. Diesmal gab die Vorlage Weber, der einen Einwurf Hänggis aufnahm und den Ball punktgenau in die Mitte flankte, wo Sprich eiskalt den gegnerischen Keeper überlistete. Drei Tore innerhalb von sieben Minuten vor und nach der Pause. Das nennt man dann wohl den perfekten Zeitpunkt.

Die Teninger waren geschockt, vom Gast kam nicht mehr viel. Ein Schuss von Weber wurde in der 64. Minute gerade so noch von der Linie gekratzt, ehe Sprich zum dritten Mal zuschlug. Nach einer Hereingabe von Horton stieg er hoch und nickte ein – 4:0 (67.). Sprich aus spitzem Winkel (74.) und Alexander Hermann mit einem Schuss ans Außennetz (89.) hätten um ein Haar das Ergebnis noch deutlicher gestaltet.

„Wir haben ein bisschen gebraucht“, meinte Schepperle und hatte nicht viel mehr auszusetzen.

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