Fußball Ein starker Rückhalt ohne große Ambitionen

Der Ball ist einmal mehr eine sichere Beute für Keeper Henrik Dierk vom FC Hauingen. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Von Fabian Schreiner

Lörrach. Seine makellose Heimbilanz will Spitzenreiter FC Wehr gegen den FV Degerfelden am letzten Spieltag des Jahres in der Kreisliga A-West fortführen. Verfolger FC Steinen-Höllstein bekommt es derweil mit Vizemeister TuS Lörrach-Stetten zu tun, und Aufsteiger SV Eichsel möchte endlich auch einmal auswärts punkten.

Bezirksliga-Absteiger FC Wehr ist die Übermannschaft der Hinrunde. 37 Punkte stehen nach 14 Spielen auf dem Konto. Heute Nachmittag ab 16 Uhr sollen gegen den FV Degerfelden weitere drei folgen. „Dafür benötigen wir aber eine Leistungssteigerung, denn in der zweiten Hälfte in Binzen haben wir komplett den Faden verloren“, warnt Wehrs Übungsleiter Uwe Krähling.

Auch der FC Steinen-Höllstein hat mit Ausnahme von einem kleinen Tief in dieser Halbserie überzeugt. Das gilt allerdings nicht für den TuS Lörrach-Stetten. Vor dem morgigen Duell ab 14.15 Uhr beträgt Stettens Rückstand schon neun Punkte auf Platz zwei. „Unsere Leistungen stimmen überhaupt nicht. Derzeit brauchen wir nicht von der Spitze zu sprechen“, ärgert sich Stettens Trainer Sascha Müller. „Mir geht es jetzt in erster Linie darum, dass wir mal wieder über 90 Minuten konzentriert an die Sache herangehen und nicht so viele individuelle Fehler machen.“

Der FC Hauingen kann sich mit einem Sieg heute, 14.30 Uhr, gegen den SV Weil II und eine Woche später im Nachholspiel beim FC Huttingen eine gute Ausgangslage für die Rückrunde erspielen. Mit ein Grund für die starke Hinserie ist Torwart Henrik Dierk. Der erst 22-Jährige spielte in der Jugend unter anderem für den VfB Lübeck in der Regionalliga Nord. Durch Zufall wechselte er in diesem Sommer nach Hauingen.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass Hendrik für uns spielt. In seinen jungen Jahren strahlt er schon eine Menge Ruhe aus“, lobt Sportchef Patrick Maier-Blanc. Dierk fühlt sich bei den Hauingern wohl. Einen Wechsel zu einem höherklassigen Verein befürchtet Maier-Blanc nicht. „Henrik hat nicht so die großen Ambitionen, da er voraussichtlich nur drei Jahre in Südbaden ist.“

Zum Ende der Hinrunde hat sich der TuS Binzen immer besser zurechtgefunden. Inzwischen steht die Mannschaft von Trainer Karl-Frieder Sütterlin nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Auch bei der knappen Niederlage gegen Primus FC Wehr präsentierte sich der TuS vor einer Woche alles andere als schlecht. Dabei gab Stürmer Daniel Bäuml aus der Reserve eine gute Figur ab. „Er war die Entdeckung. Vielleicht will er ja jetzt mal so richtig durchstarten“, hofft Sütterlin. Morgen ab 14.15 Uhr erwartet Binzen den TuS Kleines Wiesental.

Mitaufsteiger SV Eichsel hat alle seine 14 Punkte zuhause eingefahren. Auswärts steht nach sieben Niederlagen die Null. „Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Vermutlich kommt uns der eigene Platz mehr entgegen. Wir waren da ja schließlich zwei Jahre ungeschlagen“, erklärt Coach Jürgen Mair. Am Samstag, 17 Uhr, beim SV Todtnau sollen aber endlich die erste Auswärtspunkte her. „Ich hoffe, wir können unsere Fehler minimieren. Dann könnte es mit den ersten Zählern klappen.“ Für beide Teams könnte die Partie richtungsweisend sein. Sowohl Todtnau als auch Eichsel haben 14 Punkte auf dem Konto. Der Gewinner könnte sich ein wenig von den Abstiegsrängen absetzen.

Der FC Hausen wird in dieser Saison mit dem Abstieg wohl nichts zu tun haben. Zurzeit steht die Elf von Trainer Atilla Ürgen im Tabellenmittelfeld. Morgen Nachmittag (Anstoß: 14.15 Uhr) gastieren die Wiesentäler beim FC Huttingen. Positiv stimmt Coach Ürgen, dass seine Schützlinge gegen Steinen und Todtnau jeweils nur einen Gegentreffer gefangen haben. „Das sah auch schon mal anders aus. Wir stehen defensiv nun stabiler.“

Mit etwas Glück haben sich die SF Schliengen am vergangenen Wochenende im Derby gegen den SV Liel-Nieder-eggenen durchgesetzt. Obwohl es zwischenzeitlich drei Niederlagen in Serie gab, hat sich Schliengen in der oberen Tabellenhälfte etabliert. 22 Punkte sprechen schließlich für sich. Die Schöpflin-Elf muss heute Nachmittag, 14.30 Uhr, zum SV Schopfheim, der nur drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz steht.

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