Fußball Ergebnis macht beiden Mut

Ein Kopfball-Duell zwischen dem Weiler Ridje Sprich (links) und Jonas Damagala. Sprichs Teamgefährte Julien Tschira (rechts) schaut gespannt zu. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Mit einem 3:0-Erfolg beim VfR Bad Bellingen hat der SV Weil erwartungsgemäß die zweite Runde des südbadischen Verbandspokals erreicht. Der Hierarchie mit dem Erfolg des Verbandsligisten gegen den Landesligisten war Genüge getan. Nicht unbedingt alltäglich war jedoch, dass beide Trainer mit dem Auftritt ihres jeweiligen Teams zufrieden waren.

Von Uli Nodler

Bad Bellingen. VfR-Coach Werner Gottschling sprach nach dem Match von „einem durchaus ansprechenden Auftritt seiner neu formierten Mannschaft“. „Wir haben heute wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Gefallen hat mir vor allem über weite Strecken die zweite Halbzeit. Ich weiß nicht, wie’s ausgegangen wäre, wenn da ein Ball im Weiler Kasten reingerutscht wäre.“

Andi Schepperle gefiel vor allem die ersten Halbzeit, wo seine Mannschaft den VfR nach allen Regeln der Kunst dominierte. „Da war Zug drin, schöne Kombinationen und große Ballkontrolle. Es wächst etwas zusammen. Wir müssen vor dem gegnerischen Tor nur noch konsequenter werden und den entscheidenden Pass besser spielen, dann wird das schon“, so Schepperle weiter. Nicht gefallen haben dem Weiler Trainer allerdings die ersten 30 Minuten nach der Pause: „Da hat das komplette Team eine Auszeit genommen.“

Einem starken Keeper Sven Rodehau und der Weiler Inkonsequenz im Abschluss hatte es der gastgebende Landesligist zu verdanken, dass er in der Halbzeit nur mit 0:1 hinten lag. Der Treffer ging auf das Konto von Ridje Sprich, der in der 16. Minute einen Freistoßball von Serkan Korkmaz aus kurzer Distanz unbedrängt einköpfte. Sieben Minuten zuvor hatte Sprich, der für den geschonten Yannik Weber die Kapitänsbinde trug, bereits den Pfosten getroffen. Zweimal scheiterte Aaron Horton in aussichtsreicher Position.Der US-Boy spielte bis zu seiner Auswechslung nach mehr als einer Stunde auf der klassischer Mittelstürmer-Position.

In der Offensive war vom VfR Bad Bellingen in den ersten 45 Minuten wenig zu sehen. Neuzugang Enno Meyer tauchte einmal gefährlich im Weiler Strafraum auf. Das war’s.

In der zweiten Halbzeit war es vorbei mit der Überlegenheit des SV Weil. Mehr als eine halbe Stunde herrschte seitens des Gastes Funkstille. Die Heimelf wagte dagegen in der Vorwärtsbewegung etwas mehr. Und wäre kurz nach Wiederanspiel beinahe belohnt worden. Ein Freistoßball von Meyer rauschte denkbar knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Und wieder war es Meyer, der in der 61. Minute im Gästestrafraum nur einen Schritt zu spät kam.

Erst mit der Einwechslung von Justin Samardzic taute der SV Weil in der Schlussphase wieder auf. Samardzic war es auch, der mit einen Abprallerball in der 79. Minute das 2:0 markierte. Zuvor hatte Sprich mit einem Freistoß aus 17 Metern nur die Lattenunterkante getroffen. Wenig später ließ Justin Samardzic das 3:0 folgen. In dieser Form gehört er sicherlich am kommenden Samstag im ersten Verbandsliga-Match zu Hause gegen den 1. SV Mörsch in die Anfangself. Auf einen guten Saisonstart darf auch der VfR Bad Bellingen hoffen. Die Rebländer empfangen am ersten Saisonspieltag Aufsteiger Nordweil/Wagenstadt.

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