Fußball Erwartet wird ein Duell auf Augenhöhe

Von Uli Nodler

Auggen. Es ist zwar kein richtiges Verbandsliga-Derby. Dennoch ist genug Brisanz drin, wenn am kommenden Sonntag (17. Oktober) Gastgeber FC Auggen und der SV Weil aufeinandertreffen. Anstoß im Lettenstadion ist um 15 Uhr.

Für beide Mannschaften steht eine Menge auf dem Spiel. Der FC Auggen ist nach zehn Spieltagen die große positive Überraschung. Der aktuelle Vierte hält sich schon seit vielen Wochen in der Spitzengruppe auf. Das kommt selbst für die Insider beim FCA überraschend. „20 Punkte nach zehn Spielen ist doch genial. Das ist bereits die halbe Miete für den Ligaverbleib“, stapelt Sportchef Björn Giesel tief.

Beide Mannschaften sind nicht komplett

Bei weitem nicht so komfortabel ist die Ausgangsposition des SV Weil. Die Blauen aus dem Nonnenholz starteten angesichts tief greifender personeller Probleme katastrophal. Nach neun ausgetragenen Partien im Siebzehner-Feld ist die Lage noch immer nicht rosig, doch beim SVW ist seit drei Wochen eine klare Aufwärtstendenz zu erkennen. Seit drei Spieltagen ist Trainer Andreas Schepperle mit seiner Truppe unbezwungen, feierte die beiden Zunull-Heimsiege gegen Endingen und Donaueschingen sowie das bemerkenswerte 3:3-Unentschieden beim FC Radolfzell. Sowohl für Auggen als auch für Weil wird das Duell am Sonntag von richtungsweisender Bedeutung sein. Während Weil am vergangenen Wochenende spielfrei war, überzeugte der FC Auggen mit einem weiteren Auswärtssieg in Donaueschingen.

Trotz des hervorragenden Tabellenplatzes ist beim FC Auggen die Offensive nach wie vor eine Baustelle. Erst 14 Treffer können für den FCA notiert werden, obwohl mit Ebrima Sowe Musu Jaiteh, Bastian Bischoff und Yannis Kalchschmidt durchaus treffsichere und torhungrige Stürmer zur Verfügung stehen. Der Abgang von Nils Mayer zum A-Kreisligisten Binzen konnte bislang nicht kompensiert werden. Da versprüht der SV Weil mit Ridje Sprich und Marvin Stöhr mehr Torgefahr.

In der Defensive wiederum haben die Auggener klare Vorteile. Während die Rebländer bislang in zehn Spielen nur sechs Gegentreffer kassierten, klingelte es beim SVW in neun Partien bislang 18mal.

Die Marschroute von Weils Trainer Andreas Schepperle ist klar: „Wir möchten unseren Formanstieg in Auggen bestätigen. Für beide Mannschaften geht es um viel. Ich bin recht zuversichtlich, dass die Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne macht.“ Sowohl Auggen als auch Weil können nicht komplett antreten. Bei den Auggenern fällt Routinier Bastian Bischoff definitiv aus. Auf Weiler Seite sind Couto Pereira, Hasan Ates, Marvin Stöhr und Lirian Ismajli fraglich. Zudem schlägt sich Trainer Andreas Schepperle mit einem grippalen Infekt rum.

Auf beiden Seiten wird trotz des gewaltigen tabellarischen Unterschieds ein Kräftemessen auf Augenhöhe erwartet.

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