Fußball „Es tut einfach verdammt weh“

Große Enttäuschung bei Samantha Steuerwald & Co. Foto: Hubbs Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/mib). „Es tut einfach verdammt weh. Wir haben uns so auf diese Partie und diese Chance gefreut. Wir wissen, was es heißt, im Finale zu stehen, und dieser Traum ist heute geplatzt“: Freiburgs Kapitänin Rebecca Knaak war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Für die Breisgauerinnen war im Halbfinale des DFB-Pokals Endstation. Bei der Eintracht aus Frankfurt verlor der SCF mit 1:2 (1:0).

Im Frankfurter Stadion am Brentanobad erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Sie setzten die SCF-Defensive unter Druck. Lena Nuding, im Kasten der Freiburgerinnen, verhinderte mit einem Reflex die Eintracht-Führung durch Sjoeke Nüsken.

Mitten in die Drangphase der Frankfurterinnen fiel wie aus heiterem Himmel das 1:0 für die Gäste. Ein Traumpass von Rebecca Knaak über das halbe Spielfeld landete punktgenau bei Marie Müller. Diese fackelte nicht lange und hämmerte das Spielgerät zur 1:0-Führung in die Maschen. Die Ex-Freiburgerin Merle Frohms im Kasten der SGE war ohne Chance.

Glück hatte der Sport-Club dann auch, als in der 24. Minute Laura Freigangs satter Rechtsschuss an der Querlatte des SC-Gehäuses landete. Die Hessinnen wollten in diesem Pokal-Fight noch vor der Pause ausgleichen. Die gut organisierte Defensive der Kraus-Elf hielt jedoch. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es die zweite große Torgelegenheit für den SC. Ereleta Memeti war all ihren Bewacherinnen davongekommen und zog ab. Ihr Abschluss klatschte jedoch nur an den rechten Außenpfosten.

Die Eintracht erwischte einen Traumstart aus der Halbzeitpause. Nachdem Nuding in der 46. Minute den Ball aus kurzer Distanz noch über die Latte lenken konnte, war sie nur eine Minute später geschlagen. Nach einer Ecke war es Lara Prasnikar, die den 1:1-Ausgeichstreffer erzielte.

Frankfurts unermüdliches Anrennen wurde in der 64. Minute ein zweites Mal belohnt. Zunächst reagierte SC-Schlussfrau Nuding bei der Direktabnahme von Laura Feiersinger hervorragend, gegen den platzierten Abschluss aus der zweiten Reihe von Camilla Küver war sie jedoch machtlos. Aus 20 Metern traf sie direkt in den rechten Winkel.

Der Sport-Club versuchte in der Schlussviertelstunde, selbst wieder Zeichen in der Offensive zu setzen. Bis zum Strafraum lief der Ball gut, doch gefährlich wurde es nicht. Die Eintracht stand nun tiefer und setzte nur noch sporadisch einzelne Nadelstiche. Schlussendlich gelang es keiner der beiden Mannschaften, in der Schlussviertelstunde noch etwas auf die Anzeigetafel zu bringen. Es blieb bei dem 2:1-Heimerfolg der Frankfurterinnen, die somit das Ticket für das Finale buchten.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende hat wohl die Erfahrung den Ausschlag für den Sieg gegeben. Wir müssen hieraus lernen, auch wenn es natürlich wirklich sehr bitter ist“, ließ SCF-Trainer Daniel Kraus nach der Partie wissen.

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