Fußball Es wird wieder ein harter Kampf

Kapitän Linus Höpfl (links) und die A-Junioren des FVLB wollen in dieser Saison dem einen oder anderen Gegner davonlaufen.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Auch in der kommenden Spielzeit geht es für die A-Junioren des FV Lörrach-Brombach in der Oberliga zur Sache. Im Mittelpunkt der Vorbereitung stand nun ein Trainingslager, das der FVLB mit zwei Siegen erfolgreich abschloss. Coach Thorsten Meier blickt optimistisch in die Zukunft.

Von Fabian Schreiner

Lörrach. Wäre die vergangene Saison in der A-Junioren-Oberliga nicht abgebrochen worden, wäre es für den FV Lörrach-Brombach wohl ganz eng mit dem Klassenerhalt geworden. Zehn Zähler betrug der Rückstand bereits nach gut einem Drittel auf das rettende Ufer.

Doch das ist Vergangenheit. Meier richtet den Blick nach vorne. Am 5. September steht das erste Ligaspiel bei der SG Heidelberg-Kirchheim auf dem Programm. Der FVLB befindet sich bereits mitten in der Vorbereitung. Seit Anfang Juli schuften die Grütt-Kicker für das große Ziel Klassenerhalt. Am vergangenen Wochenende absolvierte die Meier-Elf ein Trainingslager in Lörrach.

Trainingslager mit FIFA-Turnier

Neben zahlreichen Trainingseinheiten, gemeinsamen Essen und einem FIFA-Turnier standen zwei Testspiele im Fokus. Am Samstag ging es gegen A-Ligist SV Eichsel, der beim 2:6 nicht den Hauch einer Chance hatte. Für Lörrach-Brombach trafen Richard Geyland, Anes Mujakic (2x), Jakob Rinza, Jonah Trefzer und Giovanni Passannante.

„Ich war aber nicht zufrieden, da wir deutlich höher hätten gewinnen müssen”, macht Meier deutlich. „Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen, Tore wirklich verschenkt. Das ist nicht gut.” Auch mit dem Umschaltspiel nach Ballverlust war der Cheftrainer nicht einverstanden. „Sowohl der linke als auch der rechte Mittelfeldspieler stehen zu hoch. Daran müssen wir arbeiten.”

Ähnlich gestaltete sich die zweite Partie beim SV Liel-Niedereggenen, der ebenfalls in der Kreisliga A-West beheimatet ist. Am Ende schlug nach Treffern von Passannante, Artur-Filip Eftinca, Rinza und Geyland ein 4:0 zu Buche.

„Wir machen es den Gegnern manchmal noch zu einfach. Auch wenn wir kein Gegentor kassiert haben, hatte Liel durchaus die Möglichkeit, das Spiel noch einmal offener zu gestalten. Dennoch darf sich auch keiner beschweren, wenn wir zur Halbzeit mit 5:0 führen. Das Offensivspiel hat mir in beiden Begegnungen jedoch sehr gut gefallen”, lässt Meier wissen.

Nach dem Seitenwechsel habe seine Mannschaft den Gastgebern den Ball überlassen und auf Konter gelauert. „Das war unser Plan, da bei uns nach den intensiven Tagen der Ofen aus war. Die Jungs haben das dann gut gemacht. Man darf nicht vergessen, dass wir vor dem Spiel noch zwei Stunden im Grütt trainiert haben.”

Daher fällt Meiers Fazit nach dem Trainingslager insgesamt auch positiv aus. „Die Jungs haben einen Mega-Einsatz gezeigt und von der ersten bis zur letzten Sekunde Gas gegeben. Das stimmt mich zuversichtlich. Zudem konnten wir verschiedene Systeme ausprobieren.”

A-Junioren haben schon sechsmal gestestet

Sechs Testspiele bestritt der FVLB bereits. Dabei duellierte man sich fünfmal gegen Herrenmannschaften. Die Bilanz ist ausgeglichen. Gegen den TuS Binzen trennten sich die A-Junioren unentschieden, gegen den FC Hausen, SV Eichsel und den SV Liel-Niedereggenen behielten die Lerchenstädter die Oberhand, nur gegen den SV Herten musste man sich mit 1:4 geschlagen geben. Dazu gab es gegen Ligarivale Bahlinger SC ein 0:3.

„Es ist gut, gegen Aktiv-Teams zu spielen. So können wir uns an die Körperlichkeit gewöhnen. Das war in der vergangenen Saison nicht unsere Stärke“, weiß Meier und fügt hinzu: „Wir haben gesehen, dass wir ein sehr gutes Bezirksliga-Niveau haben. An guten Tagen halten wir gegen Teams aus der Landesliga mit. Ob wir gewinnen, ist eine andere Sache.“

Ein weiteres Highlight der Vorbereitung soll das Freundschaftsspiel beim SC Pfullendorf werden. „Ich hoffe auf gutes Wetter, dann können wir noch ein bisschen an den Bodensee.“ Möglicherweise läuft dort auch schon die Elf auf, die es auch zum Liga-Auftakt richten soll. „Langsam legen wir den Fokus auf die Stammformation. Noch haben wir in den Spielen viel gewechselt. Das wird sich ändern.“

Fester Bestandteil der Mannschaft sind mit großer Sicherheit Torhüter Simon Klein, Sechser Zeno Rodatz, Verteidiger Samuel Spreter sowie Geyland, Passannante und Kapitän Linus Höpfl, der übrigens während des Trainingslagers vom Team für dieses Amt ernannt wurde. „Sie alle sollen vorangehen.“

Insgesamt verfügt Meier über 23 Akteure, dabei kommen 15 aus dem jüngeren Jahrgang. „Diese Spieler brauchen immer ein wenig Zeit, bis sie sich an das Niveau gewöhnt haben. Die Jungs können aber alle kicken.“ Keine große Rolle werden Tom Pelzer und Julen Lux Baranano spielen. Während es Pelzer für ein Stipendium in die USA zieht, absolviert Baranano ein Freiwilliges Soziales Jahr in Spanien. „Das sind zwei Typen, die wir auf alle Fälle vermissen werden.“ Nichtsdestotrotz glaubt Meier fest an den Ligaverbleib. „Es wird sicher wieder ein harter Kampf. Aber wir können dieses Ziel auf jeden Fall erreichen.“

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