Fußball ESV Weil schlägt einen Erstligisten

Uli Nodler
Anna Hursey ist die überragende Spielerin des ESV Weil in Berlin gewesen. Foto: Grant Hubbs

Für die Tischtennisspielerinnen des Zweitbundesligisten ESV Weil hat es beim Pokalfinale in Berlin nicht ganz zum Finaleinzug gereicht. In ihrer Gruppe belegten die Weilerinnen immerhin Platz zwei, können zufrieden mit dem Erreichten sein.

Im ersten Match unterlag der ESV dem favorisierten Erstbundesligisten TSV Dachau 65 mit 1:3. Anna Hursey brachte Weil mit einem Dreisatz-Sieg gegen Alina Nikitchanka mit 1:0 in Front. Anschließend gewann Ievgeniia Sozoniuk gegen die Chinesin Yazi Liu den ersten Satz in der Verlängerung, war dann aber in den folgenden drei Durchgängen chancenlos. Sabine Winter brachte anschließend Dachau mit einem ungefährdeten 3:0-Satzsieg gegen Weils Abwehrspielerin Lea Lachenmayer mit 2:1 in Front. Im vierten Match hielt Hursey gegen Liu zwei Sätze gut mit, verlor dann aber die Sätze drei und vier klar.

Dachau qualifizierte sich dann auch mit einem 3:1-Sieg im Erstbundesliga-Duell gegen SV Schott Jena für das Halbfinale. So ging es für den ESV Weil gegen Jena nur noch um Platz zwei in der Gruppe. Und hier glänzten die Grenzstädterinnen mit großem Kampfgeist und Willen, setzten sich am Ende gegen den Liga höheren Konkurrenten mit 3:2 durch.

Die Partie war eine spannende Angelegenheit. Einmal mehr war Anna Hursey mit zwei Einzelsiegen die herausragende Spielerin. Zunächst bezwang die Waliserin mit 3:0-Sätzen Koharu Itagaki. Auch in ihrem zweiten Match gab sie gegen Ece Harac keinen Satz ab. Letztlich musste das Doppel entscheiden, weil Lea Lachenmayer gegen Harac und Sozoniuk gegen Valerija Mühlbach den Kürzeren zogen. Und im Doppel setzten sich dann Lachenmayer/Sozoniuk mit 3:1-Sätzen durch und holten den Siegpunkt.

Neben Dachau zogen auch die Gruppensieger TSV 1909 Langstadt, ttc berlin eastside und der SV DJK Kolbermoor ins Halbfinale ein. Dort setzte sich dann überraschend Kolbermoor gegen Langstadt mit 3:1 durch. Die zweite Halbfinalpartie entschied berlin glatt mit 3:0 für sich. Auch das Endspiel war eine klare Angelegenheit. Berlin eastside verteidigte den Pokaltitel mit einem 3:0-Erfolg gegen Kolbermoor.

TSV Dachau 65 – ESV Weil 3:1. Einzel: Nikitchanka – Hursey 3:11, 10:12, 13:15; Liu – Sozoniuk 10:12, 11:3, 11:8, 11:5; Winter – Lachenmayer 11:6, 11:5, 11:6; Liu – Hursey 15:13, 7:11, 11:3, 11:2.

SV Schott Jena – ESV Weil 2:3.Einzel: Harac – Lachenmayer 11:5, 11:6, 11:4; Itagaki – Hursey 6:11, 4:11, 7:11; Mühlbach – Sozoniuk 11:9, 11:8, 11:7; Harac – Hursey 6:11, 9:11, 8:11; Doppel: Itagaki/Mühlbach – Lachenmayer/Sozoniuk 9:11, 4:11, 11:9, 8:11.

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