Kirchzarten - Es geht doch: Landesligist FSV Rheinfelden hat sein zweites Rückrundenspiel in der Fremde gewonnen. Die Industriestädter setzten sich beim SV Kirchzarten verdient mit 3:1 durch, obwohl sie fast die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl spielen mussten. Doppeltorschütze Sascha Strazzeri hatte drei Minuten nach Wiederanspiel Gelb-Rot gesehen, weil er nach dem Abseitspfiff den Ball ins Kirchzartener Tor geschossen hatte.

„Unser kleiner Kader hat seine Sache heute prima gemacht. Teamgeist wurde groß geschrieben. Das hat sich gelohnt. Auch im Unterzahl haben wir klasse verteidigt und nichts zugelassen“, freute sich FSV-Trainer Marc Jilg über den „Dreier“.

Weis’ Fehlpass führt zum schnellen 0:1-Rückstand

Dabei begann die Partie mit einem Schock für den Gast. Nach einem Fehlpass von Anton Weis gelang den Kirchzartener bereits in der ersten Minute der 1:0-Führungstreffer. Zehn Minuten später stand’s aber bereits 1:1. Sacha Strazzeri überwand Kirchzartens Keeper Peter Vonderstraß, der zu weit vor seinem Kasten stand, aus 25 Metern mit einem Lupfer. 21 Minuten waren gespielt, als die Gäste nach einem Freistoß von Weis die 2:1-Führung erzielten. Wieder war Strazzeri der Torschütze. In der zweiten Halbzeit beschränkte sich der FSV Rheinfelden auf die Defensive, ließ nichts anbrennen. Eren Salli schloss dann in der Nachspielzeit einen Konter zum 3:1 ab.