Fußball Gegen das „Hammerlos“

Angeschlagen: Defensivspezialist Moritz Walther.Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Auggen. „Dieses Jahr ist alles etwas anders. Für alle ist das eine ganz neue Situation. Ich habe das Gefühl, dass die Schere unter den Spielern weiter auseinandergeht“, lässt Marco Schneider wissen und meint damit die Physis seiner Jungs.

Aufgrund der Corona-Pause sind die körperlichen Voraussetzungen unterschiedlich wie noch nie. „Das macht die Arbeit nicht einfacher“, so der Coach des FC Auggen. Die Belastungssteuerung wird entsprechend herausfordernd, damit alle Mann zum Start in die neue Verbandsligarunde auf demselben Level stehen. Nichtsdestotrotz sei die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel nach viermonatiger Auszeit groß. „Endlich geht es wieder mal um etwas“, meint Schneider vor dem Duell gegen den Titelaspiranten Nummer eins der Verbandsliga, den FC Denzlingen. Am Samstag, 17 Uhr, geht es zuhause um den Einzug in die erste Hauptrunde des Südbadischen Verbandspokals.

„Sie bedienen sich in der Regionalliga, wir in der Bezirksliga“, bringt Schneider die wirtschaftlichen Verhältnisse beider Vereine auf einen Nenner. Auch wenn die Unterschiede dieser beiden Verbandsligisten nicht größer sein könnte, Schneider will mit seiner Equipe den FCD ärgern.“ Auch wenn der Gegner ein echtes „Hammerlos“ in der Pokal-Quali sei, so habe man schon vor, eine Runde weiterzukommen.

Für den FCA würden die Jungs auflaufen, die sich in der Vorbereitung in den Fokus gespielt hätten. „Sie haben die Zeit genutzt, um auf sich aufmerksam zu machen“, sagt Schneider. Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Moritz Walther und Alexander Strazinski, die beide angeschlagen sind. „Ich hoffe, dass es bei beiden noch für Samstag reicht.“

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