Fußball Gemeinsam geht’s besser

Ridje Sprich & Co. kommen offensiv noch nicht so zur Geltung wie gewünscht. Foto: Mirko Bähr

„Wir sind nicht so schlecht, wie es der derzeitige Tabellenstand aussagt“, macht Andreas Schepperle, Trainer des Verbandsligisten SV Weil, deutlich. Die Mannschaft habe Qualität, die sie aber bis dato nicht zu 100 Prozent auf den Platz gebracht habe. „Wir nehmen langsam Fahrt auf“, hat Schepperle den Humor trotz des mageren Starts in die neue Saison noch nicht verloren.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Nach fünf Begegnungen warten die Nonnenholz-Kicker noch immer auf den ersten Sieg. Mit zwei Remis und schon drei Pleiten schlägt derzeit nur Rang 13 zu Buche. „Es wird Zeit, dass wir den ersten Erfolg einfahren“, macht denn auch Schepperle klar. Die nächste Chance dazu bietet sich dem SVW am kommenden Sonntag, wenn es ab 15 Uhr bei den Sportfreunden Elzach/Yach zur Sache geht. Im „Zwei-Täler-Land“ muss Weil beim Tabellensiebten bestehen, der schon drei Siege zu verbuchen hat.

Das Heimspiel des SVW gegen den SV 08 Kuppenheim hat einmal mehr gezeigt, wo in dieser Runde der Hund begraben liegt. Offensiv weht bei den Blauhemden ein laues Lüftchen. Zu oft agiere seine Elf noch zu ungeduldig, viel zu selten wolle man als Kollektiv die Angriffe bestreiten. Zu häufig seien es Einzelaktionen, die dann aber nichts einbringen. „Wir müssen uns die Möglichkeiten gemeinsam herausarbeiten. Die spielerische Qualität ist im Kader zweifelsfrei vorhanden, aber wir müssen einfach mannschaftsdienlicher werden“, fordert Schepperle, der vor dem gegnerischen Tor zudem Ladehemmungen ausgemacht hat. Gerade einmal vier Treffer hat der SVW bisher erzielt.

„Die Unzufriedenheit im Team ist natürlich groß. Das sieht und hört man. Diese verbalen Entgleisungen gilt es abzustellen“, so Schepperle, der seiner Mannschaft aber den Willen, es besser machen zu wollen, nicht absprechen möchte. „Die Jungs geben alles, sie kämpfen.“ Aber es fehle auch das nötigen Quäntchen Spielglück. „Vielleicht müssen wir dieses noch etwas mehr erzwingen.“

Lirian Ismajli könnte in den Kader zurückkehren

Personell tut sich im Vergleich zum Kuppenheim-Match nicht viel. Buba Ceesay und Luis Couto fehlen verletzungsbedingt. Michael Hänggi befindet sich im Aufbautraining, stellt damit also noch keine Option da. Hasan Ates ist angeschlagen. Dafür aber könnte Lirian Ismajli wieder auf das Spielfeld zurückkehren. Nach Adduktorenverletzung und Urlaub hat der 23-Jährige nun drei Wochen trainiert und zuletzt die Intensität gesteigert. „Lirian bringt Dynamik ins Spiel, egal, ob er eher defensiv oder mehr in der Offensiv zum Einsatz kommt“, erklärt Schepperle.

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