Fußball Gibt es wieder ein irres Match?

Uli Nodler
Rassiger Zweikampf zwischen dem Weiler Adrian Fischer (links, Nr. 3) und Zells Dominik Pfeifer. Foto: Uli Nodler

Entspannt kann am Samstag Fußball-Landesligist FC Zell in sein vorletztes Derby in dieser noch drei Spieltage umfassenden Saison gehen. Zu Gast ist ab 17 Uhr der SV Weil, der nach Revanche dürstet.

Denn: Die einzige Heimniederlage, die die Weiler in der aktuellen Spielzeit hinnehmen mussten, brachte der FC Zell ihnen bei. Es war das wohl aufregendste Match der gesamten Liga. Damals gab es mit Justin Samardzic (SV Weil) und Dominik Pfeifer (FC Zell) zwei schwer verletzte Spieler, zudem eine Gelb-Rote Karte und einen verschossenen Elfmeter. Am Ende jubelten im Nonnenholz die Zeller über einen 4:2-Erfolg.

Weils einzige Heimniederlagewar gegen Zell

Nun wollen die Grenzstädter am Samstag den Spieß umdrehen. Und der FC Zell ist nach dem fixen Klassenerhalt durchaus motiviert, dem starken Gegner erneut Paroli zu bieten. Diese Einstellung unterstreicht auch Zells Trainer Lars Müller: „Es ist absolut nicht unser Ding, die Saison einfach ausklingen zu lassen. Es ist für uns erneut eine Herausforderung, gegen eine der besten Mannschaften der Liga zu spielen. Wenn auch Hausen ganz oben steht, so sind für mich Weil, Rheinfelden und Laufenburg die spielerisch besten Teams in dieser Landesliga-Staffel.“

Und auch für den SV Weil ist die Saison keineswegs gelaufen: „Wir wollen die letzten drei Spiele gewinnen, um uns nicht vorwerfen zu lassen, wir hätten nicht alles getan, um einen der ersten beiden Tabellenplätze zu ergattern. Denn die Situation hat sich nach dem vergangenen Spieltag ein bisschen zum Vorteil der Blauen verändert. Sie haben jetzt nur noch sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VfR Hausen. Deren vier sind es auf den Zweiten Herbolzheim und einen auf den FC Wolfenweiler-Schallstadt. Dennoch ist man beim SVW Realist: „Da müsste schon noch viel für uns laufen, wenn es klappen soll“, betont Weils Sportchef Perseus Knab. Und auch Trainer Andreas Schepperle ist eher pessimistisch. Aber immerhin kann der SV Weil noch das Zünglein an der Waage spielen, wenn er am letzten Spieltag in Hausen gastiert.

Personalplanungen beibeiden Mannschaftenweit fortgeschritten

Beide Mannschaften werden wohl zum Derby nicht komplett antreten können. Marvin Stöhr fällt weiter aus. Fraglich ist der Einsatz von Justin Samardzic (Augenverletzung). Zudem fehlt Hannes Kaiser aus privaten Gründen. Auf Zeller Seite wird Leon Boos passen müssen. Eine Leistenverletzung lässt das nicht zu. Dennoch fordert Weils Coach Schepperle den Dreier. „Wir haben die Qualität, um in Zell zu gewinnen.“

Sowohl bei Zell als auch Weil sind die Personalplanungen weit fortgeschritten. „Bis auf einen Spieler, der sich noch bedeckt hält, dürfte uns der komplette Kader erhalten bleiben“, informierte Perseus Knab. Auch Lars Müller gibt sich zuversichtlich: „Bis auf Daniel Philipp, der seinen Lebensmittelpunkt (wir berichteten) nach Radolfzell verändert, sind wir mit allen klar.“

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