Fußball Gleich viermal schlägt es ein

Tarek Aliane bekommt das Vertrauen von Erkan Aktas und zahlt es mit einem wunderbaren Treffer zurück. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

„Ja, ham mer denn scho Weihnachten“: Erkan Aktas war bester Laune. Gerade hatte seine Mannschaft auswärts viermal eingenetzt. Das kam bislang nicht so häufig vor. Tore verhindern war bislang das Markenzeichen des FV Lörrach-Brombach. Nun also schlug am ersten Rückrundenspieltag ein 4:1 (3:1)-Erfolg beim FC Denzlingen zu Buche.

Von Mirko Bähr

Denzlingen. Keine Angst. Auch in Denzlingen stand die FVLB-Defensive meist stabil. Vor allem dann nach der Pause konnte der Gastgeber kaum noch eine Lücke finden. Das Bollwerk stand. „Wir haben nichts zugelassen. Denzlingen war nur nach Standards gefährlich“, lobte Aktas.

Angetan haben ihm aber auch die Qualität der Tore. Tarek Alianes 3:1 in Minute 45 beispielsweise, als der junge Kerl den Ball aus 20 Metern in den Giebel schlenzte. Oder aber Wissam Kassems 4:1, der den Keeper des FCD aus 20 Metern lässig überlobte. „Wir behalten im letzten Drittel die Ruhe, das ist schön anzusehen.“

Dass der FVLB einem solchen Gegner kaum zur Entfaltung bringen lässt, ist aller Ehren wert. „Das war kein einfaches Spiel. Denzlingen verfügt über viel Qualität.“ Das zeigte der Hausherr 17 Minuten nach der Führung der Gäste. Daniel Briegel hatte einen an ihn verschuldeten Strafstoß in Minute zehn zum 1:0 verwandelt.

In der 27. Minute landete dann ein Eckball des FVLB in den Händen von Gabriel Topka. Dann ging es blitzschnell. „Vier bis fünf Sekunden“, zählte Aktas, ehe Aleander Koberitz das 1:1 perfekt gemacht hatte.

2:1 und 3:1 noch kurz vor dem Pausentee

Beirren ließen sich die Grüttkicker davon aber nicht. Noch vor der Pause stellten sie die Weichen auf Sieg. Nach einer Ecke wurde ein Kopfball von Leon Riede durch den Oberschenkel von Denzlingens Tim Lettgen in der 43. Minute unhaltbar abgefälscht.

Damit nicht genug. In der 45. Minute wurde das Gegenpressing belohnt. Nach einem Ballgewinn an der Außenlinie war am Ende Aline abgebrüht. Mit einem 3:1-Vorsprung ging es in die Katakomben.

Nach Wiederbeginn brannte nichts mehr an. Weil der FVLB gegen den Ball mit deutlich mehr Tempo agierte und nach Ballgewinn nicht mehr so hektisch auftrat. Weitere drei, vier gute Möglichkeiten waren die Folge. Eine davon brachte der eingewechselte Wissam Kassem vier Minuten vor Ende der Begegnung im gegnerischen Kasten unter – 4:1.

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