Fußball Großartiger Premieren-Auftritt

Von Uli Nodler

Weil am Rhein. Rieseneinstand für den SV Weil! Mit einer großartigen Mannschaftsleistung gewann der Aufsteiger sein erstes Verbandsliga-Match im heimischen Nonnenholz gegen einen in allen Belangen unterlegenen 1. SV Mörsch mit 4:0 (2:0).

Die Gäste waren mit diesem Ergebnis noch bestens bedient und die heimischen Fans begeistert, wenn auch nur 180 den grandiosen Einstand ihres SV Weil live erlebten.

Eher ein stiller Genießer war Coach Andreas Schepperle, obwohl er allen Grund hatte, den überraschend deutlichen Auftakterfolg zu feiern: „Wir wollten heute offensiv Fußball spielen. Das ist uns sehr gut gelungen und macht Mut für die kommenden Aufgaben. Die Jungs haben das großartig gemacht“, lobte er sein Team.

Viele Zuschauer hatten Mühe, sich an ein Match in den vergangenen Jahren zu erinnern, wo ihre Mannschaft so gut gespielt hat. Alle eingesetzten Spieler wussten zu glänzen, keiner fiel ab. Eine herausragende Leistung, wie aus einem Guss.

Nach 13 Minuten führten die Blauweißen bereits mit 2:0. Nachdem sie schon in den Anfangsminuten mehrere Chancen gegen die überforderte Mörscher Defensive liegen gelassen hatten, schlug der Gastgeber in der 12. Minute erstmals zu. Serkan Korkmaz, der Denker und Lenker im zentralen Mittelfeld, schickte Julien Tschira über links. Der Linksverteidiger drang in den Strafraum ein und bediente den mitgelaufenen Yannik Weber, der keine Mühe hatte, die Kugel ins leere Tor zu schieben. Nicht einmal eine Minute später nutzte Ridje Sprich einen Mörscher Abwehrbock zum 2:0.

Der Aufsteiger ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, spielte kombinationssicher und zweikampfstark auf hohem Niveau weiter. Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann war es die Chancen-Verwertung. Allerdings stand der mit Abstand beste Gästespieler im Tor. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verhinderte Tobias Quentel mit tollen Reflexen weitere Gegentreffer. Das wurde in der zweiten Halbzeit noch krasser. Nur Quentel stemmte sich den Weiler Angriffswellen entgegen. Sprich, Lirian Ismajli und Weber scheiterten mehrmals in 1:1-Situationen am Mörscher Keeper.

Schließlich fielen die Tore Nummer drei und vier doch noch. Justin Samardzic (64.) traf 50 Sekunden nach seiner Einwechslung im zweiten Versuch. Und Alexander Hermann, der in der 68. Minute für Ismajli gekommen war, jagte die Kugel in der 89. Minute aus 25 Metern in den Winkel.

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