Fußball Kayikci lässt sich nicht zweimal bitten

Hasret Kayikci (SC Freiburg) am Boden? Im Gegenteil. Ihr gelingt das Tor des Tages. Foto: G. Hubbs Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/mib). Wieder gegen Turbine Potsdam, wieder ein Sieg: Eine Woche nach dem 6:3-Erfolg im DFB-Pokal haben die Frauen des SC Freiburg auch das Bundesliga-Match für sich entschieden. Am 16. Spieltag gab es einen schwer erkämpften 1:0-Heimsieg.

Für Stefanie Sanders, die den Verein jüngst in Richtung Rosengard verlassen hat, stand Mia Büchele auf dem Platz. Ansonsten hielt SC-Coach Daniel Kraus an der Formation fest, die den Einzug in das Pokal-Halbfinale perfekt gemacht hatte.

Das Tor des Tages fiel zehn Minuten vor dem Ende. Kim Fellhauer schlug den Ball in den Strafraum der Gäste, und Lisa Karl bediente die in aussichtsreicher Position lauernde Hasret Kayikci. Die ließ sich nicht zweimal bitten und netzte den Ball mit einem platzierten Schuss zur 1:0-Führung ein.

Der Sport-Club startete gegen den Tabellenvierten forsch in die Partie. Der Ball lief von Beginn an gut. Nach einem zu Unrecht abgepfiffenen vielversprechenden Konter war Potsdam nach etwas mehr als zehn Minuten besser im Spiel. Es war nun das erwartete Duell auf Augenhöhe. Zwingende Torgelegenheiten blieben bis zur Pause aber Mangelware. Eine Glanzparade von SC-Keeperin Lena Nuding verhinderte jedoch das 0:1 aus Freiburger Sicht kurz vor der Pause.

Die Freiburger Führung auf dem Fuß hatte Ereleta Memeti kurz nach Wiederbeginn. Der Abschluss der kosovarischen Nationalspielerin konnte vor der Torlinie gerade noch abgefangen werden. Karen Holmgaard auf der Gegenseite scheiterte per Kopf an der sehr gut reagierenden SC-Schlussfrau Lena Nuding (51.).

Bis eine Viertelstunde vor Schluss zeigten sich beide Mannschaften weiter bemüht, konnten ihre Aktionen in der Offensive jedoch nicht in etwas Zählbares ummünzen. Das sollte sich in der 80. Spielminute ändern. Kayikci traf für Freiburg und die Potsdamerin Selina Cerci wenig später nur die Querlatte. Nuding wäre ohne Chance gewesen.

Die Begegnung stand auf des Messers Schneide, und in der Schlussphase ging es recht ruppig zur Sache. Viele Unterbrechungen prägten die letzten Minuten, und es kam kein rechter Spielfluss mehr zustande. So blieb es bei einem letztendlich glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0-Heimerfolg für den SC, der mit 24 Zählern den sechsten Tabellenplatz inne hat.

Am Karsamstag sind die SC-Frauen im Halbfinale des DFB-Pokals bei Eintracht Frankfurt zu Gast. Anpfiff der Begegnung im Stadion am Brentanobad ist um 13 Uhr.

„Das war eine sehr umkämpfte Partie, bei der es mehr um das Umschaltspiel ging. Anfangs taten wir uns sehr schwer, aber wir haben uns in die Partie reingearbeitet. In der zweiten Hälfte hat es sehr gut getan, dass wir mehr Stabilität bekommen haben“, resümierte Freiburgs Trainer Kraus nach der Partie.

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