Fußball Klassenerhalt ist greifbar nahe

Fabian Schreiner
ochen Bürgins Torjäger-Qualitäten sind beim TuS Efringen-Kirchen in Wehr gefragt. Foto: Grant Hubbs

Zum Abschluss des 28. Bezirksliga-Spieltags trifft die SG FC Wehr-Brennet auf den TuS Efringen-Kirchen. Wenn Laufenburg II verliert, könnten sowohl Wehr als auch Efringen den Ligaverbleib perfekt machen.

Da sich der FC Zell in der Landesliga hält, steigen in dieser Saison maximal drei Teams in die Kreisliga A ab. Weiterhin möglich ist auch, dass es am Ende sogar lediglich den FC RW Weilheim, der bereits seit Wochen als Absteiger feststeht, erwischt.

„Ich will gar nicht so viel auf die anderen Mannschaften schauen. Der Fokus liegt auf uns“, betont SG-Coach Urs Keser. Dass Wehr-Brennet noch um den Ligaverbleib bangen muss, hat man sich selbst zuzuschreiben. Gegen direkte Konkurrenten zog die Spielgemeinschaft in den vergangenen Wochen oftmals nur den Kürzeren, so auch zuletzt bei der Niederlage in Schliengen. „Ich kann den Jungs in den letzten Wochen aber keinen Vorwurf machen. Die Einstellung hat gepasst, auch die Leistung ist in Ordnung.“

Keser hat durchaus Erfahrung im Abstiegskampf. In den vergangenen Jahren mit Wehr-Brennet, aber auch schon zuvor mit Brennet-Öflingen und dem SV Schwörstadt fand sich Keser immer mal wieder in den unteren Tabellenregionen wider. „Natürlich herrscht da eine besondere Drucksituation. Ich gebe Gas. Es braucht auch etwas Spielglück in solchen Situationen.“

Pendant Werner Gottschling lernte Keser in seiner Zeit als Trainer besser kennen. „Wir haben einen guten Draht. Auch wenn es doch um einiges geht, werden wir nach dem Spiel unser Bierchen trinken. Ich hoffe, dass auch Efringen-Kirchen in der Liga bleibt.“ Personell stehen Keser wieder deutlich mehr Optionen zur Verfügung als noch in den vergangenen Wochen. Einzig hinter dem Einsatz von Marco Götz steht noch ein Fragezeichen.

0:4, 3:3, 2:6, 3:2, 4:3. Seitdem Werner Gottschling das Zepter beim TuS Efringen-Kirchen übernommen hat, sind Tore vorprogrammiert. Den neutralen Zuschauer dürfte das sicherlich freuen. Für die Verantwortlichen beim TuS könnte es aber sicherlich auch mal wieder etwas ruhiger zugehen - gerade im Abstiegskampf.

Beim 4:3-Heimsieg vor einer Woche sorgte ein abgefälschter Freistoß in der Nachspielzeit für kollektiven Jubel bei den Rebländern. Wieder einmal waren es die Routiniers, die mit Toren vorangingen. Flad und Jochen Bürgin trafen doppelt.

Gottschling setzte einmal mehr auf Spieler, die zuvor noch keine Rolle in der ersten Mannschaft gespielt haben und zumeist in der „Zweiten“ zum Einsatz gekommen waren. Für Andreas Schwarzmüller war es etwa der zweite Einsatz in dieser Spielzeit in der Bezirksliga. Jüngst stand auch schon Fabio Hallasch nach langer Zeit für die Bezirksliga-Elf des TuS auf dem Platz. Und er machte seine Sache gut.

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