Fußball Kraft nur für eine Halbzeit

Vincent Kittel (links), hier im Duell mit dem Untermünstertäler Yannick Sodies, trifft für Rheinfelden. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Es scheint wie verhext: Landesligist FSV Rheinfelden bekommt einfach die Kurve nicht. Am Samstag setzte es im heimischen Europastadion gegen die Spvgg. Untermünstertal mit 2:4 (2:2) eine weitere Niederlage.

Rheinfelden (lu). Mit nunmehr acht Niederlagen und einem Unentschieden aus den ersten neun Saisonspielen liest sich die Bilanz der Industriestädter mittlerweile erschreckend. Das heißt aber auch: Die Verpflichtung des neuen Trainers Giuseppe Stabile hinterlässt noch keine positiven Spuren. Auch er musste seit seinem Amtsantritt zwei Niederlagen mit der Mannschaft einstecken.

Diesmal hat auch Stabile im eigenen Stadion gesehen: Es reicht irgendwie immer nur für eine Halbzeit. „In den ersten 45 Minuten haben wir gut gespielt, haben uns das 2:2 bis dahin mehr als verdient“, macht er deutlich. Die Mannschaft sei nach zweimaligem Rückstand jeweils wieder durch Treffer von Fatih Dogen (18.) und Vincent Kittel (30.) zurückgekommen. Und in der Folge wurde es versäumt, eins bis zwei Tore nachzulegen. „Die Chancen waren da, wurden aber vergeben“, so der FSV-Coach.

In Durchgang zwei war es aber mit der Rheinfelden Herrlichkeit vorbei, wodurch auch das Comeback von Torwart Dany Quintero kräftig daneben ging. „Da war plötzlich kein Biss mehr, kein richtiger Kampf, kein Wille“, so Stabile.

Und so bahnte sich die neuerliche Niederlage schon früh durch den zweiten Treffer des quirligen Ablie Suwaneh in der 53. Minute an. „Wir haben gespielt wie ein Absteiger“, monierte der FSV-Trainer. Und so zeigte er sich nach dem Schlusspfiff schon ein wenig ratlos. Denn nicht nur, dass ihm so langsam die landesliga-tauglichen Spieler infolge Abgängen und Sperren ausgehen, „es sind auch nicht alle Spieler wirklich fit“, monierte der neue FSV-Trainer. Da nennt er beispielsweise Fatih Dogan, der für ihn ein wichtiger Mann in der Mannschaft ist. Er könne nach Verletzung, Urlaub und zuletzt auch noch einer Lebensmittelvergiftung maximal für 50 bis 60 Minuten spielen.

Ganz anders sei dies beim Gegner Untermünstertal gewesen, so Stabile weiter. „Das ist zwar beileibe keine Übermannschaft, aber in Sachen Laufbereitschaft waren die uns haushoch überlegen und hätten auch nach dem Schlusspfiff noch laufen können“, betont Stabile.

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