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Fußball Mislimovic im Dreifach-Glück

Michael Hundt
Sebastian Champman (am Boden) verhindert in letzter Sekunde das mögliche 3:1 durch Arianit Tasholli. Foto: Michael Hundt/Michael Hundt

Mit 2:1 hat Fußball-Landesligist FSV Rheinfelden am Samstag auf dem Kunstrasenplatz des Europa-Stadions die Oberhand über Ballrechten-Dottingen behalten. Die FSV-Treffer erzielte Almin Mislimovic.

Immer wenn Cheftrainer Musa Muliu einen familiären Anlass in dieser Saison zum Feiern hatte, steuerte die Mannschaft des FSV Rheinfelden einen Sieg als zusätzliches Geschenk bei. Das war bei der Hochzeit des Trainers genauso der Fall wie am Samstag, als es die Geburt des dritten Kindes von Musliu zu feiern galt.

„Wir geben unser Bestes und wollen gut dastehen, wenn er mal nicht da ist“, sagte Anton Weis mit einem Lächeln nach dem Spiel. Mit 2:1 fiel der Sieg des FSV Rheinfelden gegen den SV RW Ballrechten-Dottingen am Ende zwar recht knapp aus, war aber keineswegs unverdient. Denn die Gäste aus dem Münstertal hatten in der zweiten Halbzeit keine wirkliche Torchance mehr zu bieten.

Zu verdienen haben die Rheinfeldener den Sieg aber auch die Gutmütigkeit eines der beiden Schiedsrichterassistenten. Denn, als Almin Mislovic diesen lautstark mit „Weiter spielen? Halt einfach deine Fresse!“ anging, reagierte der Assistent an der Seitenlinie nicht und bewahrte den FSV-Spieler vor einem möglichen Platzverweis.

Zu diesem Zeitpunkt stand es nur 1:1 und Mislimovic wäre nicht in den Genuss gekommen, das entscheidende 2:1 für seine Mannschaft zu erzielen. Immerhin hatte er in der ersten Halbzeit mit einem satten Schuss aus gut 18 Metern für die durchaus verdiente Führung der Hausherren.

Die hatten die Partie taktisch etwas verändert begonnen, standen von Beginn an sehr hoch, um so die Gäste besser unter Druck zu setzen. Was anfangs auch gut gelang. Der SV hatte zwar einige Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Oguz Ozan im FSV-Tor. „Wir haben uns vorgenommen, hoch zu stehen und die Bälle früh zu erobern. Das haben wir nicht so umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen haben“, so Weis. Denn die Gäste warteten in der ersten Halbzeit mit dem gleichen taktischen Konzept auf.

In der zweiten Halbzeit standen die Gastgeber dann nicht mehr ganz so weit vorne und unterbanden auch so konsequent das Angriffsspiel der Gäste.

Für den FSV war es – wenn alle Ding gut laufen – wohl die vorletzte Partie im Europa-Stadion. Das nächste Heimspiel werden die FSVler noch auf dem Naturrasen austragen, dann geht es wieder zurück ins NaturEnergie-Stadion auf der anderen Straßenseite. Dort soll der neue Kunstrasen bald bespielbar sein.

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