Fußball Müller freut sich auf den Restart

Fabian Schreiner
Nikolai Tarassenko und der TuS Lörrach-Stetten empfangen den TuS Binzen zum spannungsgeladenen Duell. Foto: Grant Hubbs

TuS Lörrach-Stetten gegen den TuS Binzen: Die Bezirksliga Hochrhein startet gleich mit einem Leckerbissen in die Rückrunde. Los geht’s am Samstag (15 Uhr) an der Tullastraße.

LÖRRACH. Meisterschaft und Aufstieg, dazu eine mehr als ordentliche Bezirksliga-Hinrunde: Das vergangene Jahr hatte es durchaus in sich für den TuS Lörrach-Stetten.

Wenig überraschend war dann auch, dass der Mannschaft von Trainer Sascha Müller zum Ende des Jahres ein wenig die Luft ausging.

Auch wenn die Vorbereitung aufgrund von angeschlagenen und kranken Spielern nicht zufriedenstellend war, freut sich Müller nun auf den Restart: „Unsere Highlights beginnen jetzt wieder Woche für Woche am Samstag. Endlich geht’s wieder los. Zwei, drei Wochen werden wir zwar noch brauchen, bis wir wieder auf dem Top-Level sind, aber ich denke, anderen Teams geht es da nicht anders.“ Müller, dem derselbe Kader zur Verfügung steht wie in der Hinrunde, bleibt seiner Linie treu: über einen Tabellenplatz, geschweige denn den Versuch, noch ganz oben anzugreifen, will der 44-Jährige nicht sprechen - zumindest nicht öffentlich. „Wir machen unser Ziel nicht an einem Tabellenplatz fest.“

Rotsperre – Covic wirdCoach Müller fehlen

Zum Auftakt im mit Spannung erwarteten Duell mit dem TuS Binzen muss Müller auf Sanel Covic verzichten. Der Angreifer hatte vor Wochenfrist im Testspiel gegen den FC Auggen (0:3) früh die Rote Karte gesehen und muss nun auch in der Liga zusehen.

Dass Spieler für einen Platzverweis in einem Freundschaftsspiel auch in der Liga gesperrt werden, können nicht alle Trainer verstehen, Müller aber durchaus: „Es kommt am Ende darauf an, für was man Rot sieht. Bei einer Tätlichkeit oder einem überharten Einsteigen wie im Fall von Sanel kann ich das nachvollziehen. Bei einer Notbremse fände ich es aber besser, wenn man die Sperre nicht auch für die Liga überträgt.“

Kurz vor dem Start in die Rückrunde hat das Binzener Trainerteam um Chefcoach Karl-Frieder Sütterlin für eine weitere Saison zugesagt (wir berichteten). Ob diese Entscheidung der Mannschaft noch einmal einen Schub im Aufstiegsrennen geben wird? „Das ist gar nicht notwendig. Die Jungs sind fokussiert und motiviert genug. Wir haben eine gute Mischung im Kader“, lässt Sütterlin wissen, der mit einem Sieg in Stetten den Druck auf Primus VfR Bad Bellingen gleich einmal erhöhen kann. Dann nämlich würde der Rückstand nur noch vier Punkte betragen.

Selbstvertrauen tankten die Binzener noch einmal am vergangenen Wochenende im Test gegen den FV Lörrach-Brombach, den die Sütterlin-Elf mit 3:1 für sich entschieden hat. „Da hat die Mannschaft sehr gut funktioniert, trat geschlossen und homogen auf - und das ohne Patrice (Glaser) und Nils (Mayer). Das war die wichtigste Erkenntnis.“ Überbewerten wolle man die Partie nun aber auch nicht.

Für Dittmar ist dieSaison beendet

Auf dem Transfermarkt blieb Binzen im Winter untätig. Das hatte vor allem damit zu tun, dass die Verantwortlichen zur Rückrunde wieder mit Gabriel Dittmar gerechnet hatten. Für den 30-Jährigen ist die Saison aber wohl nun zu Ende. Grund dafür ist, dass sein Fußbruch nicht wie erhofft zusammengewachsen ist. Dittmar muss sich einer Operation unterziehen. Voll im Training ist dagegen Jason Christian (nach Kreuzbandriss).

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