Fußball Muslius Umstellungen wirken

Lassen sich Etienne Leisinger (links) und der FC Wittlingen von Herten aufhalten? Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Nach einer kleinen Krise läuft es beim SV Herten nun wieder besser. In den vergangenen beiden Spielen hat die Elf von Trainer Musa Musliu überzeugt. Heute will er mit seinem Team ab 19.30 Uhr Spitzenreiter FC Wittlingen besiegen. Dabei müssen die Hertener allerdings auf einige Stammkräfte verzichten.

Von Fabian Schreiner

Rheinfelden-Herten. Dank der Erfolge gegen Hochrhein (6:0) und Buch (4:0) hat sich der SV Herten zumindest im Tabellenmittelfeld etabliert. Aktuell rangiert der SVH auf dem achten Platz. Nach ganz vorne scheint der Zug schon abgefahren zu sein. Die Spitze ist aber auch gar nicht das erklärte Ziel der Verantwortlichen. Viel mehr steht die Entwicklung des noch jungen Teams im Vordergrund. Wenn am Ende der Saison dann ein Platz unter den besten Sechs herausspringen sollte, wäre das durchaus ein Erfolg.

Nach der Mini-Krise, in der Herten vier Spiele in Folge nicht gewinnen konnte, veränderte das Trainerteam um Musa Musliu und Assistent Eike Elsasser ein paar Dinge. „Daher lief es jetzt auch wieder besser“, so Musliu. Der Hertener Übungsleiter stellte Massimiliano Di Feo vom Mittelfeld in den Sturm. Das machte sich vor einer Woche in Buch bemerkbar, als der erst 20-Jährige gleich doppelt traf. „Er hat im Sturm sehr gut gespielt. Für sein noch junges Alter macht er das schon ziemlich abgeklärt. So einen Spieler hat man einfach gerne in seinem Team“, lobt Musliu.

Ob Di Feo auch gegen Wittlingen in der Spitze agiert, bleibt abzuwarten. Denn im Mittelfeld drohen Bastian Eschbach und Joshua Kopp auszufallen. Beide sind angeschlagen. Auch auf Lucas Eschbach muss Musliu verzichten. Er fehlt aus privaten Gründen. Zudem mussten Romano Males und Alessandro Mastrangelo das Training abbrechen. „Es sieht nicht gut aus. Wir wissen, dass die Aufgabe schwer wird, aber wir können auch kicken und wollen zuhause vor unseren Fans den Spitzenreiter besiegen“, gibt Musliu die Richtung vor.

Wittlingen strotzt nur so vor Selbstvertrauen

Für die Hertener steht also eine große Herausforderung bevor. Denn die Wittlinger strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Gerade einmal eine einzige Niederlage haben die Kandertäler kassiert. Am 7. September verlor die Di Domenico-Elf 1:3 gegen den FC Hochrhein.

Seitdem machte dem FCW in der Liga keiner mehr etwas vor. Zwar glänzte Wittlingen nicht immer, aber das wird auch gar nicht verlangt. „Man kann ja nicht 30 Spiele einen Hurra-Fußball spielen“, betont Tiziano Di Domenico.

Es scheint derzeit so, als wäre der Tabellenführer nicht zu stoppen. Wittlingen verfügt sowohl über die stärkste Offensive als auch über die beste Defensive. Auf Verfolger Waldshut beträgt der Vorsprung schon fünf Zähler.

„Aber an dem Tag, an dem wir anfangen zu denken, dass wir nicht mehr zu stoppen sind, haben wir mit dem Verlieren begonnen“, warnt Di Domenico und fügt hinzu: „Wenn wir es aber so durchziehen können wie zuletzt, dann lassen wir nur wenige Punkte liegen.“ Heute Abend muss Wittlingen auf Timo Glattacker und Felix Eckenstein verzichten.

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