Fußball Niederlagen können durchaus hilfreich sein

Christian Lais, Trainer des FC Schönau. Foto: Uli Nodler

Bezirk Hochrhein (fas). Der FC Zell will am elften Spieltag der Bezirksliga Hochrhein nach zwei Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur finden. Nachbar FC Schönau bekommt es zuhause mit dem TuS Efringen-Kirchen zu tun. Die SG FC Wehr-Brennet gastiert beim Schlusslicht.

FC Zell (4.) – FC Wallbach (14.); Sa.; 15.30 Uhr: Der FC Zell hat zuletzt den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Nach der Niederlage gegen die U23 des FV Lörrach-Brombach und dem Remis bei der SG FC Wehr-Brennet II peilt die Elf von Trainer Michael Schwald nun wieder einen „Dreier“ an. „Wir haben in den vergangenen Wochen Punkte liegen gelassen“, ärgert sich der Zeller Übungsleiter. „Jetzt wollen wir die Zähler wieder einfahren, die wir uns im Spiel erarbeiten.“ Hinter den Einsätzen von David Welte und Leon Boos steht noch ein Fragezeichen. Boos erzielte in dieser Saison bereits neun Treffer. Ersetzen würde ihn Kevin Weiß. Der 30-Jährige traf zehn Minuten nach seiner Einwechslung in Wehr zum Ausgleich und kann selbst bereits vier Treffer in dieser Spielzeit vorweisen.

FC Schönau (6.) – TuS Efringen-Kirchen (15.); So.; 17.30 Uhr: Nach fünf Spielen ohne Niederlage ging der FC Schönau vor einer Woche mal wieder als Verlierer vom Platz. Lange Zeit sah es danach aus, dass die Kicker vom Oberen Wiesental beim Bosporus FC Friedlingen ein Debakel erleben, am Ende verpasste Schönau beim 3:4 aber doch nur knapp einen Zähler. „Dieses Spiel hat einmal mehr gezeigt, dass wir noch nicht die Reife und Cleverness haben, die es benötigt, gegen jede Mannschaft bestehen zu können“, macht Trainer Christian Lais deutlich, der aber auch das Positive aus der Partie zieht: „Wir waren drauf und dran, ein 0:4 wettzumachen.“ Niederlagen können für die Entwicklung einer Mannschaft aber auch hilfreich sein. „Das erdet einen wieder. Aus Niederlagen können wir lernen, um in Zukunft situativ besser reagieren zu können. Die robuste Gangart von Bosporus war für den einen oder anderen Spieler Neuland. Zukünftig weiß man sich darauf besser einzustellen.“ Zu einem ganz späten Punktgewinn kam der TuS Efringen-Kirchen vor Wochenfrist gegen die starke SG Mettingen/Krenkingen. Dabei kam auch der 47-jährige Stefan Endres in der Schlussphase zu seinem ersten Saisoneinsatz. Endres ist zudem betreuender Mannschaftsarzt bei den Rebländern. „Stefan ist ab und an dabei und genauso ein Teil des Kaders, wenn es ihn braucht“, lässt Coach Dennis Weiß wissen, der in der Winterpause bekanntlich sein Amt als Trainer beim TuS zur Verfügung stellen wird. Von einer Abschiedstournee will Weiß aber noch nichts wissen: „Es sind ja noch zwei Monate. Deshalb ist da noch kein Gefühl des Abschieds bei mir zu spüren. Ich probiere intensiv, die Mannschaft auf den kommenden Gegner vorzubereiten. Da hat sich nichts geändert.“ Aber: „Vielleicht kommt dieses Gefühl in ein paar Wochen.“ Aktuell zähle aber mehr denn je nur das nächste Spiel, schließlich steckt der TuS im Tabellenkeller fest.

FC Schlüchttal (17.) – SG FC Wehr-Brennet (12.); Sa.; 16 Uhr: Seit sechs Spielen wartet die SG FC Wehr-Brennet nun schon auf einen Sieg. Am 29. August fuhren die Schützlinge von Urs Keser und Sascha Dreher zuletzt drei Punkte ein. Doch die jüngsten Leistungen machen den Verantwortlichen Hoffnung. Auch am vergangenen Wochenende präsentierte sich die SG keinesfalls schlecht gegen den FC Zell, erkämpfte sich immerhin ein Unentschieden. Bei Schlusslicht FC Schlüchttal soll nun aber endlich der Bann gebrochen werden. „Das wird wieder ein schweres Spiel“, weiß Keser. „Wir müssen vorne endlich mal unsere Dinger machen, dann gewinnen wir auch mal wieder ein Pflichtspiel.“

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