Fußball Quartett kickt um den Titel

Pass auf, sonst staubt’s: In der Kreisliga A werden Benjamin Bechtel (TuS Kleines Wiesental) und Guido Perrone (FC Huttingen) mit großem Einsatz um das runde Leder kämpfen. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Pause beendet! An diesem Wochenende geht es wieder um Punkte in der Kreisliga A-West. Ein Quartett zählt zu den heißen Meisteranwärtern, während es für die drei Aufsteiger wohl nur um den Klassenerhalt geht.

Von Fabian Schreiner

Lörrach. In der vergangenen Saison scheiterte der TuS Lörrach-Stetten bereits zum zweiten Mal in Folge in den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga. Der TuS um Coach Sascha Müller startet nun einen weiteren Anlauf.

Müller geht davon aus, dass in dieser Spielzeit mehr Mannschaften als noch in der Vorsaison um den Aufstieg mitspielen werden. Auch Steinens Trainer Oguz Dogan glaubt nicht an einen Zweikampf an der Spitze: „Stetten ist für mich zwar wieder der Favorit, doch auch die beiden Absteiger Weil II und Wehr sollte man auf der Rechnung haben.“

Für Atilla Ürgen, Coach des FC Hausen, mischt auch der FC Steinen-Höllstein an der Spitze kräftig mit: „Steinen hat sich gut verstärkt.“ Dogan: „Wir wollen es dieses Jahr noch ein bisschen besser machen. Platz zwei wäre am Ende der Saison schön.“

Zurückhaltender gibt sich da schon Franco Viteritti, Übungsleiter des SV Weil II: „Unsere Zielvorgabe ist nicht der Wiederaufstieg. Wir wollen ein neues Team formen, mit Spielern aus Weil und dem näheren Umfeld.“ Viteritti coachte in den vergangenen Jahren die Dritte des SVW und folgt nun auf Thomas Schwarze, der ab sofort Andreas Schepperle im Verbandsligateam assistiert.

Für den FC Wehr ging es nach fünf Jahren in der Bezirksliga eine Etage tiefer. Zudem verließ Trainer Michael Schenker, der in Wehr eine Ära prägte, den Verein. Nun soll es der 55-jährige Uwe Krähling an der Seitenlinie richten. Gewöhnt sich der Absteiger schnell an die neue Liga, kann Wehr an der Spitze mit Sicherheit eine gute Rolle spielen.

Nach einer enttäuschenden Spielzeit wollen der FC Hauingen und der FC Huttingen in dieser Runde neu angreifen. Potenzial ist reichlich vorhanden, doch die Frage ist, ob sich die beiden Teams wirklich in die obere Tabellenregion orientieren können. „Wir wollen am Ende der Saison im vorderen Drittel stehen“, lautet die Marschroute von Fahr.

Huttingen hat sich noch einmal verstärkt und mit den ehemaligen Weilern Piero Saccone und Steve Hartmann einen guten Fang gemacht. Wenn das Zusammenspiel gemeinsam mit dem Trainerduo Guido Perrone/Fabian Kluge funktioniert, können die Rebländer eine gute Rolle einnehmen.

Für die Aufsteiger geht es um den Ligaerhalt

Für die drei Aufsteiger aus Binzen, Schliengen und Eichsel geht es in erster Linie nur um den Klassenerhalt. Der TuS Binzen setzt auf die Jugend und Routiniers wie Torjäger Christof Heinzmann. Außerdem haben die Binzener mit Karl-Frieder Sütterlin nun einen sehr erfahrenen Mann an der Seitenlinie. Auch Schliengen verfügt über eine junge Mannschaft. Mit David Held (FC Auggen) und Sebastian Meier (SV Liel-Niedereggenen) hat die Elf von Coach Alex Schöpflin an Erfahrung und Qualität dazugewonnen. „Die beiden sollen die Mannschaft tragen“, sagt Schöpflin, der für diese Saison einen Wunsch hat: „Ich hoffe, dass wir über die gesamte Saison im gesicherten Mittelfeld liegen, damit wir durchgängig die Chance bekommen, talentierten Spielern Einsatzmöglichkeiten zu geben.“

Schwer wird es in dieser Saison auch für den FV Lörrach-Brombach III. Beide Reservemannschaften wurden zusammengelegt. Vor Trainer Steffen Schramm wartet eine anspruchsvolle Spielzeit. Eine entspanntere Runde als noch in der Vorsaison möchte der SV Todtnau spielen. Das Kommando beim SVT hat nun Frank Ullmann inne, der bis 2017 den TuS Kleines Wiesental trainierte. Ähnliches gilt für den FV Degerfelden, der nach dem Aufstieg 2015 regelmäßig um den Ligaverbleib bangen musste.

Eine sorgenfreie Saison werden der SV Liel-Niedereggenen, FC Hausen, SV Schopfheim und der TuS Kleines Wiesental spielen.

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