Fußball Remis ein schwacher Trost

Wieder die bessere Mannschaft, wieder nicht gewonnen: Das 2:2-Unentschieden am Samstag beim SV Kuppenheim ist nur ein schwacher Trost für den SV Weil, auch wenn der Ausgleich durch einen verwandelten Foulelfmeter erst spät fiel.

Von Uli Nodler

Kuppenheim. Die mangelnde Chancenverwertung zieht sich beim SV Weil wie ein roter Faden durch das erste Saisondrittel. Die Verbandsliga-Partie in Kuppenheim machte da keine Ausnahme.

Das einzige, was der Gast aus der Grenzecke vom SV Kuppenheim lernen kann, ist die Chancenverwertung: „Die haben aus eineinhalb Chancen, zwei Tore gemacht. Wir haben allein in den ersten zehn Minuten nach der Pause vier Hochkaräter, von denen keiner im Kuppenheimer Kasten landet. Keine Frage: So ein Spiel muss man einfach gewinnen“, berichtet Perseus Knab, der Sportliche Leiter.

In der ersten Halbzeit ließ die Weiler Abwehr, bei der David Groß in der Innenverteidigung kurzfristig ausfiel, nur eine Halbchance zu. Und die war drin. Steven Herbote war für den SV Kuppenheim erfolgreich.

Sprich muss verletzt ausgewechselt werden

In der Folge zogen sich die Kuppenheimer zurück, überließen dem spielerisch klar bessere Gast das Feld. Immerhin nutzte das Marvin Stöhr (33.) erfolgreich aus, erzielte nach einem sehenswerten Lupfer von Michael Hänggi den hoch verdienten Ausgleich.

Ridje Sprich avancierte in dieser Partie zum Pechvogel. So ließ er im ersten Abschnitt zwei hundertprozentige Chancen, dann musste er kurz vor der Halbzeit raus. Der bislang erfolgreichste Torschütze des SV Weil zog sich in der 44. Minute eine Oberschenkelverletzung zu. Für ihn wechselte Trainer Andreas Schepperle Almin Mislimovic ein.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hätte der SV Weil die Begegnung entscheiden müssen. Im Minutentakt vergaben Mislimovic, der den Ball in aussichtsreicher Position vertändelte, Stöhr, Justin Samardzic und erneut Mislimovic sogenannte Hundertprozentige.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit waren die Gäste aus der Grenzecke dem 2:1 wesentlich näher, als die über weite Strecken einfallslosen Kuppenheimer. Doch der Treffer fiel jedoch unter gütiger Mithilfe von Arben Gashi wieder auf der anderen Seite. Der Weiler Abwehrspieler leistete sich ein unnötiges Foul. Der anschließende Freistoß brachte die erneute Führung für den SV Kuppenheim. Die hielt dann allerdings nur etwas mehr als eine Minute. Nachdem Stöhr im Gastgeber-Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte Buba Ceesay den fälligen Strafstoß souverän zum 2:2 (83.).

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