Fußball Romano glänzt nun als Stürmer

Fabian Schreiner

Es läuft nach wie vor nicht rund beim TuS Efringen-Kirchen. Im Heimspiel am Sonntag ab 15.30 Uhr gegen den SV Herten erhoffen sich die Rebländer nun aber einen Befreiungsschlag. Bei den Gästen machte zuletzt Marco Romano auf ungewohnter Position auf sich aufmerksam.

Von Fabian Schreiner

Efringen-Kirchen. Der TuS Efringen-Kirchen kommt einfach nicht vom Fleck. Gegen Schlusslicht FC Schlüchttal kassierte die Elf von Trainer Dennis Weiß vor Wochenfrist ein bitteres 1:5. „Die Leistung war eigentlich in Ordnung. Wir waren vorne aber wieder einmal nicht zwingend genug. In der Defensive haben wir die letzte Kompromisslosigkeit vermissen lassen“, erklärt Weiß. „Wir müssen es in Zukunft hinbekommen, uns für die Leistungen zu belohnen, und auch in Spielen zu punkten, in denen nicht alles für uns läuft.“ Dann müsse man über die Grenzen gehen und dagegenhalten, so der Übungsleiter, der in der Rückrunde die U19 des FV Lörrach-Brombach übernehmen wird und nach dann insgesamt sechseinhalb Jahren (davon fünf in hauptverantwortlicher Position) den Verein verlassen wird. Dass die letzte Halbserie von Weiß einen solchen Verlauf nehmen würde, hätten wohl nur die wenigsten gedacht. Nun bleiben Weiß und seinem Team noch vier Spiele, um doch noch mit einem einigermaßen versöhnlichen Ergebnis in die Winterpause zu kommen. Die Qualitäten dafür besitzen die Rebländer ohne jede Frage.

Nachdem Cheftrainer Musa Musliu beim 8:2-Kantersieg seines SV Herten gegen Bosporus FC Friedlingen noch beruflich fehlte, kehrt der 37-Jährige am Sonntag zurück an die Seitenlinie. „Es spielt eigentlich keine Rolle, ob Eike (Elsasser) oder ich am Spielfeldrand steht. Wir haben die gleichen Ansichten. Sein und mein Wort haben das gleiche Gewicht. Das Spiel gegen Bosporus zeigt ja auch, dass die Mannschaft da keinen Unterschied ausmacht und das Spiel gleich angeht“, lässt Musliu wissen. Vier Treffer gingen dabei auf das Konto von Tunahan Kocer. Dreimal durfte zudem Marco Romano jubeln, den Musliu mittlerweile als Stürmer auflaufen lässt. „Aus Personalnot spielt er jetzt offensiver. Marco macht seine Sache hervorragend“, lobt der Trainer und fügt hinzu: „Marco war zunächst ein wenig überrascht, als ich ihn über die Position informierte. Er hat das dann aber super angenommen und umgesetzt.“ Romano überzeugte in der Vorsaison vor allen Dingen als Innenverteidiger und zentraler defensiver Mittelfeldspieler. Im Sommer zog es ihn dann zu Oberligist FV Lörrach-Brombach, doch nach nur wenigen Wochen kehrte der Allrounder zurück an die Steinenstraße. „Er ist bereit, sich für die Mannschaft aufzuopfern, auch auf ungewohnten Positionen. Speziell in den vergangenen Wochen hat er mir sehr gut gefallen.“ Personell sieht es bei den Grün-Gelben in Efringen wohl wieder etwas besser aus als noch zuletzt.

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