Fußball SC feiert den ersten Heimsieg

SC-Spielerin Erëleta Memeti hat den Ball fest im Blick.Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Die SC-Frauen haben am achten Spieltag der Frauen-Bundesliga den SV Werder Bremen mit 2:1 (2:1) besiegt.

Freiburg (pd/nod). Eine Woche nach dem klaren 11:0-Erfolg über den SC Opel Rüsselsheim und dem damit verbundenen Einzug ins DFB-Pokal Achtelfinale sollte nun auch der ersehnte erste Heimsieg der Saison eingefahren werden. SC-Coach Daniel Kraus rotierte in der Startformation. Stefanie Sanders ersetzte Giovanna Hoffmann, die sich kürzlich in einer Trainingseinheit einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Ferner rückte auch Erë­leta Memeti für Lina Bürger in die erste Elf.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine muntere Partie. Zunächst ließ der Sport-Club einige gute Torgelegenheiten liegen. Wesentlich effizienter war der Gast von der Weser. Werders Stürmerin Agata Tarczynska stand nach einem Zuspiel von Sophie Walter im Freiburger Sechzehner völlig frei. Gegen ihren platzierten Schuss war SC-Torhüterin Lena Nuding machtlos.

Der Sport-Club zeigte sich aber vom Rückstand nur kurz geschockt und fand schnell wieder in die Partie. Nach einer Kontersituation über Sandra Starke und Stefanie Sanders scheiterte Starke aus kurzer Distanz an der gut aufgelegten Bremer Torhüterin Anneke Borbe (11.). Die Begegnung wogte nun hin und her, da beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive suchten. Glück hatte der SC Freiburg dann in der 23. Minute, als Bremens Verena Volkmer aus 20 Metern Torentfernung nur den Pfosten traf.

Ab Mitte der ersten Hälfte erspielte sich der Sport-Club mehr und mehr ein Übergewicht. In der 28. Minute belohnten sich die Gastgeberinnen und glichen durch Sandra Starke aus. Stefanie Sanders setzte sich zuvor gegen zwei Bremer Abwehrspielerinnen durch und scheiterte mit ihrem Abschluss zunächst an Schlussfrau Anneke Borbe. Diese konnte den Ball jedoch nur abklatschen. Starke stand goldrichtig und staubte zum mittlerweile auch verdienten 1:1 ab.

Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann Stefanie Sanders vorbehalten, die Breisgauerinnen in Führung zu bringen. Eine Traumkombination über Hasret Kayikci und Starke vollstreckte Sanders (36.) aus fünf Metern.

Auch im zweiten Abschnitt hatten beide Mannschaften noch zahlreiche Chancen, doch es blieb beim 2:1 für den SC Freiburg.

Tore : 0:1 (4.) Tarczynska, 1:1 (28.) Starke, 2:1 (36.) Sanders.

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