Fußball Selbstbewusst ins Prestigeduell

Dieses Duell zwischen Wittlingens Torwart Aykut Kaya (links) und dem Efringen Jochen Bürgin könnte es auch morgen wieder geben. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Schon am zweiten Spieltag der Bezirksliga Hochrhein treffen mit dem TuS Efringen-Kirchen und dem FC Wittlingen zwei Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison zu den heißesten Titelanwärtern zählen. Die hiesigen Zuschauer dürfen sich morgen ab 18 Uhr also auf ein packendes Rebland-Derby im Hölzele freuen.

Von Fabian Schreiner

Efringen-Kirchen. Sowohl der TuS Efringen-Kirchen als auch der FC Wittlingen sind mit deutlichen Siegen in die neue Saison gestartet. Während der TuS sich beim SV Buch mit 6:2 durchsetzte, verwiesen die Wittlinger den VfB Waldshut mit 4:0 in die Schranken. Dennoch geben sich beide Trainer vor dem Derby zurückhaltend. „Wir wissen das Spiel gegen Buch richtig einzuschätzen. Das Spielglück war auf unserer Seite“, lässt Dennis Weiss, Trainer der Efringer wissen. Auch FCW-Coach Tiziano Di Domenico weiß, das gegen Waldshut vieles für seine Mannschaft lief. „Waldshut hat ein Eigentor geschossen und zudem eine Rote Karte bekommen“, so der Übungsleiter und fügt hinzu: „Dennoch haben wir das gut gemacht. Wir wollen das nun bestätigen. Ich hoffe, dass wir aus der Vergangenheit gelernt haben und jetzt nicht weniger machen, nur weil wir einmal 4:0 gewonnen haben.“

Die Efringer befinden sich jetzt schon in der dritten Saison nach dem Landesliga-Abstieg. Nach einer ordentlichen Spielzeit in der Vorsaison soll es heuer nochmals weiter nach vorne gehen. Im Sommer hat sich der TuS mit dem Brüderpaar Kevin und Patrick Keller bestens verstärkt. Nach dem Spiel am vergangenen Wochenende äußerte sich Buchs Trainer Michael Hägele wie folgt über Efringen-Kirchen: „Für mich ist der TuS der Topfavorit.“ Weiss: „Das ist ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Druck wird durch die Aussage aber nicht aufgebaut.“ Die Weiss-Elf soll nun aber erst einmal den Wittlingern Paroli bieten. „Solche Spiele sind immer etwas besonderes. Das wird eine große Herausforderung für uns“, so der Cheftrainer der Efringer.

Wittlingens Neuzugang Patrick Sorg hat sich bei seinem neuen Verein schnell eingelebt. Der ehemalige Spieler des FV Lörrach-Brombach II feierte vor Wochenfrist einen gelungenen Einstand in der Dreierkette. „Er hat seine Sache gut gemacht, wird uns gegen Efringen aber fehlen. Patrick hat sich in den Urlaub verabschiedet“, so Di Domenico, der aber dennoch noch genügend andere Optionen hat. „Der Konkurrenzkampf ist groß bei uns.“

Das hat auch Spielmacher und Co-Trainer Imad Kassem-Saad zu spüren bekommen. Gegen Waldshut saß Kassem-Saad zunächst auf der Bank. „Ihm haben noch ein paar Körner gefehlt. Imad selbst hat sich übrigens auch nicht in der ersten Elf gesehen. Wir gehen damit ganz offen und ehrlich um. Imad werden wir in dieser Runde noch genug brauchen“, informiert Di Domenico.

Auch auf der Torhüterposition wird es einen Zweikampf geben. Da Aykut Kaya beim Auftakt verletzungsbedingt passen musste, stand Marco Hermann zwischen den Pfosten. Kaya ist nun aber wieder fit. „Ich weiß noch nicht, wen ich spielen lasse. Beide Jungs hätten sich den Einsatz verdient.“

Nikolaj Tarasenko ist morgen wieder einsatzbereit. Hinter den Einsätzen der Srtammspieler Richard Lorenz und Timo Glattacker steht noch ein dickes Fragezeichen.

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    0

Newsticker

blank

Umfrage

E-Auto

Bosch-Chef Volkmar Denner warnt davor, sich bei der Klimadebatte auf die Elektromobilität festzulegen. Er benutze ein Fahrzeug mit hocheffizientem Diesel-Motor und sehr viel geringerem CO2-Ausstoß. Wie stehen Sie dazu?

Ergebnis anzeigen
loading