Fußball Showdown im Titelrennen

Geht es nach dem Willen der TuS-Akteure, soll sich dieses Bild auch am letzten Spieltag wiederholen. Foto: Grant Hubbs

Lörrach - Großes Finale am letzten Spieltag der Kreisliga A-West: Spitzenreiter TuS Lörrach-Stetten hat alles in der eigenen Hand und kann mit einem Sieg beim SV Karsau die Meisterschaft perfekt machen. Verfolger Bosporus FC Friedlingen wittert seine Chance und hofft auf einen Ausrutscher. Im Tabellenkeller drückt man derweil dem FC Erzingen fest die Daumen.

Alles spricht für den TuS Lörrach-Stetten. Die Mannschaft von Trainer Sascha Müller hat sich nach einer kleinen Formdelle Mitte der Rückrunde gefangen und fuhr zuletzt fünf Siege am Stück ein.

Heute (Anstoß 16 Uhr) geht es zum SV Karsau. Gewinnt Stetten die Partie, ist der Aufstieg unter Dach und Fach. Spielt Stetten unentschieden, sollte es nach Lage der Dinge auch noch reichen. Denn der im Nacken sitzende Bosporus FC Friedlingen hat die um 27 Treffer schlechtere Tordifferenz. „Wenn wir unsere Leistung in Karsau abrufen, gehen wir als Sieger vom Platz und steigen auf“, betont Müller, der wie schon die gesamte Rückrunde auf einige verletzte Spieler verzichten muss. „Das soll aber keine Ausrede sein. Wir müssen einfach nur noch dieses eine Spiel gewinnen.“ Nervös ist im Stettener Lager keiner. „Die Jungs machen einen sehr fokussierten Eindruck. Alle wollen am Samstag den letzten Schritt machen.“

Verfolger Bosporus FC Friedlingen spielt zur selben Uhrzeit beim FC Hausen. „Der Spielstand in Hausen interessiert mich nicht. Wir konzentrieren uns nur auf das Spiel in Karsau“, macht Müller deutlich. Für den SV Karsau besteht indes nur noch eine kleine Chance, die Klasse zu halten. Dann nämlich, wenn durch die Konstellation in den höheren Ligen der 14. Platz gleichbedeutend damit ist, Abstiegsspiele gegen das Pendant der Ost-Staffel zu absolvieren. Auf jenem 14. Platz rangieren die Dinkelberger derzeit. Diese Platzierung muss im Fernduell mit dem TuS Maulburg, der morgen, 16 Uhr, beim FV Lörrach-Brombach III zu Gast ist, verteidigt werden.

Riza Bilici, Trainer der Friedlinger, hat die Hoffnung auf den ersten Platz noch nicht ganz aufgegeben: „Dafür müssen wir aber zuerst unsere Hausaufgaben erledigen.“ Bosporus ist gut drauf, hat die vergangenen 14 Ligaspiele für sich entschieden und den Rückstand gegenüber Stetten nach der Winterpause von sieben auf zwei Punkte verringert.

Kapitän Mohamad Kassem ist angeschlagen

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kapitän Mohamad Kassem. Achim Egle und Kesran Aydin fallen definitiv aus.

Für den FC Hauingen, den FC Huttingen und den SV Todtnau geht es morgen noch um den direkten Klassenerhalt. Sollte sich der FC Erzingen aber in der Landesliga-Relegation durchsetzen, muss der Tabellen-13. nicht in die Relegation und ist gerettet. Aktuell hat der SV Todtnau mit 33 Punkten diesen ominösen Platz inne.

Mit einem Heimsieg am Samstag, 16 Uhr, im Fernduell gegen den FC Hauingen, der derzeit zwei Zähler vor den Todtnauern liegt, können sich die Südschwarzwälder jedoch aller Sorgen entledigen. Zudem wäre es ein perfekter Abschied für Trainer Alexander Schuldis, der nach dieser Saison aufhört. „Noch stehe ich unter Strom, da es gegen die Hauinger um sehr viel geht“, erklärt Schuldis und fügt hinzu: „Sollten wir uns morgen aber retten, bin ich nach Schlusspfiff der entspannteste Mensch.“

Den Todtnauern könnte morgen auch ein Remis reichen, sofern der FC Huttingen (33 Punkte) in Degerfelden verlieren sollte. Dann würden die Rebländer auf den möglichen Relegationsplatz abrutschen. „Wir sind seit Wochen im Abstiegskampf. Wir wissen, worauf es ankommt, und wollen uns morgen noch einmal von unserer besten Seite präsentieren“, lässt Huttingens Spielertrainer Guido Perrone wissen.

Peter Johann bestreitet morgen mit dem TuS Kleines Wiesental seine letzte Partie als Trainer. Zuhause geht es gegen den SV Liel-Niedereggenen. Außerdem trifft der SV Schopfheim auf den FC Bad Säckingen, und Schlusslicht FV Haltingen bekommt es mit dem FC Steinen-Höllstein zu tun.

Alle Spiele werden heute um 16 Uhr angepfiffen.

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