Fußball Siegins nächster Schritt?

Jubelt Tim Siegin künftig für den Regionalligisten Bahlinger SC? Foto: Archiv

Bad Bellingen - „Wir können den Deckel draufmachen“, lässt Coach Werner Gottschling wissen. Ein Sieg braucht der VfR Bad Bellingen in der Landesliga noch, dann ist der Aufsteiger im Ziel. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den viertletzten Rang. Derweil hat sich der Wechsel von Tim Siegin zum SC Freiburg zerschlagen.

Der Stürmer ist so etwas wie die Lebensversicherung der Bad Bellinger. Seine Tore, seine Geschwindigkeit, seine Fähigkeiten, mehrere gegnerische Akteure zu binden, sind für den VfR enorm wichtig. Und dennoch legt dem 22-jährigen Angreifer, der in dieser Runde in 20 Einsätzen 22 Mal ins Schwarze traf, niemand einen Stein in den Weg.

„Wichtig ist, dass er den nächsten Schritt macht, wenn es Sinn macht, er es möchte und alles passt“, lässt Gottschling wissen, der bei den Zukunftsplanungen Siegins mit im Boot sitzt. „Wir reden viel miteinander“, sagt Gottschling. Zuletzt war die Absage des SC Freiburg ein Thema. Dort hatte der Stürmer einige Male mittrainiert und dann nach Ostern eine negative Rückmeldung bekommen.

Wo bekanntlich eine Tür zugeht, öffnet sich eine andere. So geschehen auch bei Siegin, der nun mit dem Bahlinger SC in Kontakt steht. Beim Oberliga-Meister und Regionalliga-Aufsteiger schaute Siegin schon zweimal im Training vorbei. „Nun gucken wir mal, was da rauskommt. Das wäre eine Super-Adresse“, meint Gottschling. „Wir würden zwar einen guten Mann verlieren, aber es wird Zeit, dass Tim den nächsten Schritt macht.“

Ein Sieg, und der Ligaerhalt ist sicher

Den entscheidenden Schritt möchte der VfR am Sonntag, 15 Uhr, bei den Sportfreunden Elzach-Yach machen. Mit einem Sieg ist der Klassenerhalt im Trockenen. „Eigentlich ist das ja unglaublich, aber wir haben 38 Punkte und sind immer noch nicht sicher“, sagt Gottschling, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

Eventuell ist bereits am Sonntagmorgen alles klar, dann nämlich, wenn der FC Freiburg-St. Georgen beim FC Emmendingen nicht gewinnt. „Wie auch immer, wir wollen die Punkte.“ Gottschling geht von vier Absteigern aus. „Dann sind wir sicher, brauche keinen Rechenschieber und sind nicht auf verschiedene Abstiegskonstellationen angewiesen.“

Die Anspannung sei derzeit groß, schließlich gehe um viel. Somit klappe es spielerisch auch nicht so, wie man sich das gerne vorstelle. „Wichtig ist aber, dass da kein Schlendrian reinkommt“, macht der VfR-Übungsleiter klar.

Und so sei es auch am Ende völlig in Ordnung, wenn man zwar nicht den besten Tag erwische, aber alles reingehauen habe. „Gehen wir so in das Spiel in Elzach-Yach, dann sollte es reichen“, meint Werner Gottschling. Schließlich hat der kommende Gegner mit dem Abstieg nichts mehr zu tun.

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