Fußball Sprich schnürt Dreierpack

Weils Angreifer Ridje Sprich (vorne) auf dem Weg zum zwischenzeitlichen 2:1. Foto: Uli Nodler

Weil am Rhein - Die beste Heimmannschaft der Liga ist ihrem Nimbus gerecht geworden. Der SV Weil bezwang am Samstag im städtischen Stadion die Spvgg. Untermünstertal verdient mit 4:2.

Der vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugende Auftritt machte deutlich, dass die Grenzstädter die Niederlage beim Titel-Mitfavoriten Freiburger FC II bestens weggesteckt haben. Auffälligster Spieler beim siegreichen Gastgeber war Ridje Sprich.

Der Linksaußen stand dreimal goldrichtig und schnürte einen Dreierpack. Mit seinen beiden Treffern brachte der Linksaußen sein Team nach der Pause auf die Siegerstraße. „Der Erfolg ist fraglos aufgrund unserer guten zweiten Halbzeit verdient. Die taktischen und personellen Umstellungen haben sich ausgezahlt“, kommentierte Weils Trainer Tobais Bächle den „Dreier“.

An Effizienz wurde Weils Tripple-Torschütze jedoch in den ersten 45 Minuten vom Gast aus Untermünstertal übertroffen. Die Spielvereinigung schoß zweimal aufs Weiler Tor, und beide Male landete der Ball im Netz. Mit diesen beiden Aktionen glich Untermünstertal jeweils die Führung des Tabellenzweiten postwendend wieder aus.

Eher langweilig gerieten die ersten 18 Minuten. Die Schützlinge von Coach Bächle waren zwar spielbestimmend, doch der Heimelf gelang es nicht, Chancen zu kreieren. Doch dann reagierte Kapitän Yannik Weber (19.) nach Vorarbeit des aufgerückten Außenverteidigers Julien Tschira im Untermünstertäler Strafraum am schnellsten, drosch die Kugel aus dem Gewühl heraus in die Maschen. Zwei Minuten später hatten David Groß und erneut Weber im Sekundentakt das 2:0 auf dem Fuß.

Der Treffer fiel allerdings auf der anderen Seite. Ablie Suwareh, der mit Abstand gefährlichste Gästespieler zirkelte einen Freistoßball aus halblinker Position an Freund und Feind vorbei zur Überraschung aller ins Weiler Gehäuse. Der Ausgleich (24.) schockte die Gastgeber jedoch keineswegs. Vier Minuten später hatte Sprich seinen ersten großen Auftritt an diesem sonnenüberfluteten Frühlingstag. Nach einer schnellen Drehung im Strafraum jagte der SVW-Stürmer die Kugel aus spitzem Winkel via Innenpfosten ins Gäste-Gehäuse.

Aber auch die zweite Weiler Führung hatte nicht lange Bestand. Weber wurde vor dem gegnerischen Strafraum gefoult. Doch der nicht unbedingt überzeugende Schiedsrichter Julius Rendler (Offenburg) pfiff nicht. Stattdessen lancierten die Gäste einen Konter über die rechte Seite, wo Florian Baur aufs Weiler Tor stürmte und den zu weit vor seinem Kasten stehenden Sandro Keller mit einem Lobb überraschte. Mit diesem für die Gäste schmeichelhaften Ergebnis ging es in die Pause.

Coach Bächle reagierte. Nahm Adrian Mouttet und auch Stammspieler Nikola Obradovic aus dem Spiel, brachte dafür Justin Samardzic und Lirian Ismajli. Eine weise Entscheidung.

Nun hatten die Gastgeber ein klares Übergewicht. Und wurden für ihre neu erwachte Spielfreude prompt belohnt. Acht Minuten nach Wiederanspiel war wieder Wühler Sprich zur Stelle, erzielte das 3:2. Zuvor waren der aufgerückte Innenverteidiger David Groß und auch Weber an der vielbeinigen Gäste-Abwehr gescheitert.

Nur einmal noch gab’s im Weiler Strafraum noch einen Aufreger. Spektakulär entschärfte Keeper Keller (68.) einen Ball, den Fabian Gutmann aus fünf Metern abgefeuert hatte.

Der SV Weil hatte danach alles im Griff. Ridje Sprich stellte mit seinem dritten Treffer zum 4:2 in der 81. Minute die Weichen endgültig auf Sieg.

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