Fußball Steinen im Derby-Glück

„Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“: Oguz Dogan, Coach des neuen Dritten FC Steinen-Höllstein. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Ein Ausrufezeichen im Kampf um die Vormachtstellung der Kreisliga A-West hat Spitzenreiter FC Wehr gesetzt. Die Krähling-Elf bezwang den TuS Kleines Wiesental mit 5:0. Seinen Höhenflug fortgesetzt hat derweil der FC Huttingen, der nun vom zweiten Platz grüßt. Auf den dritten Rang ist der FC Steinen-Höllstein vorgerückt, der sich erneut gegen den FC Hauingen durchsetzte.

Von Fabian Schreiner

Lörrach. Bereits nach drei Minuten durfte Wehrs Trainer Uwe Krähling im Spitzenspiel gegen den TuS Kleines Wiesental jubeln. Carlos Santos Silva zog aus gut und gerne 25 Metern ab. Sein satter Linksschuss war für Gästekeeper Dominik Schäuble nicht zu halten.

In der Folge hatten die Gastgeber das Spiel im Griff. Auf beiden Seiten passierte recht wenig. Einzig bei Standards zeigten sich die Wehrer gefährlich. Manuel Pinke und Kapitän Steven Bertolotti scheiterten aber per Kopf.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TuS das Tempo, spielte sich auch die eine oder andere gute Tormöglichkeit heraus, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Francesco Vardi traf zum 2:0. In der Folge durften sich noch Semih Kilic, der gleich doppelt traf, und Tobias Ramsteiner in die Torschützenliste eintragen.

„Ich bin sehr zufrieden. Einmal mehr hat unsere starke Kaderbreite den Unterschied gemacht“, freut sich Krähling.

Neuer erster Verfolger der Wehrer ist der FC Huttingen, der beim 6:0 gegen den SV Liel-Niedereggenen keine Probleme hatte. Spielertrainer Guido Perrone traf dabei dreimal. Sein Gegenüber, Tim Großklaus, war nach der deftigen Pleite alles andere als glücklich: „Vor allem in der Breite fehlt uns Qualität. Wir haben es versäumt, die Abgänge im Sommer zu kompensieren. Daher kann ich auch keinem Spieler einen Vorwurf machen.“ Liel rangiert nun auf dem 13. Platz.

Einen Sprung nach vorne hat der FC Steinen-Höllstein gemacht. Wie schon am vergangenen Donnerstag im Pokal behielt die Elf von Trainer Oguz Dogan auch am Samstag gegen den FC Hauingen die Oberhand. Diesmal schlug ein 2:1 zu Buche. Die erste Hälfte ging klar an Steinen. Die Hauinger waren in vielen Phasen unkonzentriert, sodass Matthias Argast verdient das 1:0 erzielte.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen. Hauingen nahm Fahrt auf und kam durch Maximilian Meier auch zum 1:1. Doch nur eine Minute später jubelte schon wieder Steinen. Volkan Gültekin „lochte“ zur erneuten Führung ein.

Die Gastgeber ließen die Köpfe aber nicht hängen und erspielten sich in Person von Roberto Catania und Benjamin Schreiber noch einmal große Möglichkeiten heraus, doch Steinens Schlussmann Nicolas Cristofaro parierte glänzend. „Ein Remis wäre das gerechte Ergebnis gewesen“, sagt Mick Fahr. FCS-Trainer Oguz Dogan: „Die glücklichere Mannschaft hat am Ende gewonnen.“

Matthias Bader hat den TuS Lörrach-Stetten gerade so vor einem erneuten Punktverlust gerettet. Der Kapitän zog im Degerfeldener Strafraum aus dem Gewühl heraus ab und bescherte seinem Team zwei Minuten vor dem Ende das 1:0 gegen den FVD.

Bader sieht nach Siegtreffer Gelb-Rot

Kurios: Nur wenige Sekunden nach dem Siegtreffer sah Bader von Schiri Nick Hübl aus Wehr die Gelb-Rote Karte. Er soll sich Degerfeldens Schlussmann Marcel Kappler gegenüber unsportlich verhalten haben. „Für mich war dieser Platzverweis völlig überzogen“, ärgert sich Stettens Trainer Sascha Müller.

Einen ganz wichtigen „Dreier“ hat der SV Schopfheim gegen den SV Todtnau gelandet. Die Elf von Trainer Daniel Schulz behielt mit 4:0 die Oberhand. Trotz des klaren Erfolges war SVS-Coach Daniel Schulz nicht zu 100 Prozent zufrieden: „Wir haben es zwar ordentlich gemacht, müssen aber schon viel früher in Führung gehen und mehr aus unseren Tormöglichkeiten machen.“

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